Gebäudebrand in Brächen: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Am Sonntagabend, den 1. Februar 2026, gegen 19:40 Uhr wurden die Einheiten Drabenderhöhe und Bielstein-Weiershagen zu einem gemeldeten Brand in den Ginsterweg alarmiert. Was zunächst als Zimmerbrand gemeldet war, stellte sich vor Ort als kritische Lage in einer Doppelhaushälfte dar.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine deutliche Rauchentwicklung sowohl aus dem Erdgeschoss als auch aus der darüberliegenden Wohnung erkennbar. Aufgrund der extremen Sichtbehinderung durch den Qualm war der genaue Brandherd zunächst unklar. Die Einsatzleitung entschied sich daher für ein paralleles Vorgehen: Während ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ins Erdgeschoss vordrang, suchte ein weiterer Trupp zeitgleich das erste Obergeschoss ab.

Um das Gebäude schnellstmöglich rauchfrei zu bekommen und die Sicht für die Trupps zu verbessern, wurden in beiden Bereichen Hochleistungslüfter eingesetzt. Parallel dazu kontrollierten weitere Einsatzkräfte die angrenzende Doppelhaushälfte. Glücklicherweise konnte hier schnell Entwarnung gegeben werden: Das Nachbarhaus war nicht vom Brand betroffen.

Der Brandherd konnte schließlich im Erdgeschoss lokalisiert und nach etwa 20 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Die intensiven Nachlösch- und Kontrollarbeiten, bei denen mehrere Atemschutztrupps im Wechsel eingesetzt wurden, zogen sich jedoch bis ca. 22:00 Uhr hin.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte vor Ort. Neben den örtlichen Einheiten waren das Tanklöschfahrzeug (TLF 4000) aus Bomig, die Drehleiter aus Oberwiehl sowie überörtlich die Drehleiter der Feuerwehr Much beteiligt. Auch der Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises und die Polizei NRW waren an der Einsatzstelle.

Verletzt wurde niemand, da sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen im Gebäude befanden. Aufgrund der massiven Ruß- und Rauchschäden ist das Haus jedoch vorerst unbewohnbar.

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