Engelwerkstatt im Jugendheim Drabenderhöhe

Zur siebten Engelwerkstatt, einem generationsübergreifenden Kunstprojekt, trafen sich 19 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um ihre persönlichen Gefühle und Gedanken zum Thema Engel auf Leinwand umzusetzen.

Sie begegnen uns überall. Ob in der Kunst, in den Kirchen, in der Literatur oder als dekoratives Accessoire. Engel sind Gefährten, Boten und Beschützer. Die Vorstellung von einem persönlichen Schutzengel ist unabhängig von jeder Konfession. Sie sind ein Zeichen dafür, dass wir auf der Erde nicht allein sind.

Unter der Anleitung der Künstlerin Ursula Groten experimentierten die Projekt TeilnehmerInnen mit Acrylfarben, Spachtelmasse, Bändern und Glitzerwerk. So entstanden märchenhaft schöne Werke auf Leinwand, die durch die Einzigartigkeit der einzelnen Persönlichkeiten geprägt sind.

In der stimmungsvoll geschmückten Teestube genoss die Künstlergruppe ihre kreativen Pausen bei deftigem Eintopf und köstlichen Waffeln, die von den „Teestubenengeln“ Alina, Sahra und Pia serviert wurden. Besonders erfreulich empfand die ganze Gruppe, dass Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne Behinderung miteinander einen ganz besonderen Tag verbringen konnten.

In der Abschlussrunde wünschte Jugendheimleiterin Martina Kalkum der buntgemischten Künstlergruppe und ihren Helferinnen einen guten Engel, der sie begleitet und beschützt.

Von Sucht und Sehnsucht

Kinder und Jugendliche werden nicht aus heiterem Himmel süchtig. Sucht hat immer eine Vorgeschichte. 12 junge Besucherinnen des Jugendheims in Drabenderhöhe nahmen am zweitägigem Seminar zum Thema „Mädchen und Alltagssüchte“ in der Jugendherberge Morsbach teil.

Die Gruppe stellte fest, das Sucht zunächst mit einem Wunsch zu tun hat, den jede hat: Wir wollen uns wohl und besser fühlen. Doch die kleinen liebgewonnenen Gewohnheiten, wie zum Beispiel das Naschen von Süßigkeiten oder das Spielen am Computer können schnell zum Trostspender werden, wenn Trost bei anderen nicht zu finden ist und Sehnsüchte und Bedürfnisse nicht ernst genommen werden. So kann zum Beispiel Essen schnell zum Ersatz für Zuwendung und Mitgefühl werden.

Einen besonderen Schwerpunkt legte die Seminarleiterin Martina Kalkum auf den Rausch, der keinen Stoff braucht, wie zum Beispiel ständige Erreichbarkeit auf dem Handy, 500 Mal am Tag auf sein iPhone gucken, täglich zwei Stunden Sport treiben, Schönheitswahn und andere Verhaltenssüchte.

In Einzel- und Gruppenarbeit setzten sich die Teilnehmerinnen mit ihren Träumen und Wünschen auseinander und benannten bereits vorhandene Stärken und Fähigkeiten. Gemeinsam wurde überlegt, wie gesetzte Ziele erreicht werden können und wo Unterstützung und Hilfe gefunden werden kann. Neben so viel intensiven Arbeiten kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz! In den späten Abendstunden wurde Schmuck gebastelt, gespielt und allerhand „Blödsinn“ angestellt. Obwohl die Mädchen nur eine sehr kurze Nachtruhe hatten, kamen sie alle am Nachmittag des zweiten Tages wieder gut gelaunt zu Hause an.

Saender in der artfarm

Am 29. November ist Saender in der artfarm Drabenderhöhe zu Gast. Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro im Vorverkauf und 7 Euro an der Abendkasse.

Hinter Saender steckt der Kölner Szenejunkie Markus Sängermann, auch bekannt als King Kalk. Bei ihm dreht sich fast alles um Musik und Leidenschaft. Einen Eindruck von seiner Musik liefert nachfolgendes Video mit dem Lied „Wo find ich mich“, der 1. Single des neuen zweiten Albums.

Literaturkreis Drabenderhöhe: Hans Otto Tittes liest eigene Gedichte

Literaturkreis Drabenderhöhe Am 27. November 2013 findet die nächste Veranstaltung des Literaturkreises Drabenderhöhe statt. Beginn: 16.00 Uhr im ev. Gemeindehaus.

Referent: Herr Hans Otto Tittes .

Herr Tittes liest eigene Gedichte, diesmal in deutscher Sprache, zu alltäglichen Themen quer durch das Leben.

Zu dieser Veranstaltung laden Erika Seiler und Anne Reindt herzlich ein.