Evangelische Jugend Drabenderhöhe: Mit voller Kraft ins Jahr 2012

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende entgegen und die Mitarbeiter der evangelischen Jugend Drabenderhöhe haben wieder einmal eine Menge miteinander erlebt und vor allem aber bewegt.

Abgeschlossen wird das Jahr 2011 mit dem Jugendgottesdienst an Heilig-Abend um 23.00 Uhr. Wer den heiligen Abend gemütlich und in besonderer Atmosphäre in der Evangelischen Kirche Drabenderhöhe ausklingen lassen möchte, dem sei der Jugendgottesdienst empfohlen.

Es soll auch schwungvoll im kommenden Jahr weitergehen, wofür schon einige Projekte und Events in der Planungsphase stecken.

Gestartet wird mit der Tannenbaumaktion am 14. Januar. Ab 09.00 Uhr werden, wie gewohnt, die ausgedienten Christbäume von den Ehrenamtlern und Konfirmanden in Drabenderhöhe, Scheidt, Brächen, Immen, Jennecken, Verr, Büddelhagen, Niederhof, Hahn, Hillerscheid, Weiershagen und Forst eingesammelt. Um eine Spende für jeden eingesammelten Baum wird gebeten.

Am 29. Januar von 10.00 – 12.00 Uhr findet das beliebte Kinderfrühstück im Jugendbereich statt, wofür keine Anmeldung erforderlich ist.

Interessierte Jugendliche ab 16 Jahren werden auch in 2012 die Möglichkeit haben, die Jugendleitercard über die Kirchengemeinde zu erwerben.

Es gibt ein neues Projekt einiger Kirchengemeinden im Wiehler Stadtgebiet: Für 2012 werden große Jugendgottesdienste mit dem Namen „reStart“ geplant. Diese werden im großen Umfang stattfinden. Näheres wird rechtzeitig in der regionalen Presse bekannt gegeben.

Neben den beliebten Clubkonzerten wird es im Frühjahr ein größeres Event in Zusammenarbeit mit der Firma Miro Verbandstoffe GmbH geben. Geplant ist ein Konzert im Saal des Gemeindehauses in Erinnerung an den 2010 plötzlich verstorbenen Christian Orben. Hierzu wird es noch genaue Informationen geben.

In der ersten Woche der Sommerferien findet eine Mitarbeiterwoche statt. Hier wird neben Spaß und Gemeinschaft, die Weiterentwicklung der Jugendarbeit im Vordergrund stehen. Eine Jugendfreizeit findet wieder im Sommer 2013 statt. Weitere Informationen gibt es ab dem kommenden Sommer.

Weiterhin wird es wieder und auf vielfachen Wunsch hin, eine Ferien-Spaß-Woche vom 30.07. bis 01.08.2012 für Kinder im Jugendbereich geben.

Die Kinderbibelwoche findet vom 08.10. bis 11.10. statt.

Wie gewohnt werden auch weiterhin Kinderfeste stattfinden. Die Öffnungszeiten im offenen Bereich werden freitags auf 22.00 Uhr verlängert und durch attraktive „Specials“ besonders reizvoll für junge Menschen.

Die Mädchenjungschar trifft sich nach den Ferien das erste mal wieder am 16.01.2012, die Jungschar am 13.01.2012.

Die evangelische Jugend Drabenderhöhe freut sich auf ein spannendes, neues Jahr und wünscht allen Kindern, Jugendlichen und deren Familien ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2012.

WDR-Kinderprogramm sendete live aus der GGS Drabenderhöhe

Im Klassenraum der Grundschule Drabenderhöhe steht ein Mann mit knallgrüner Jacke, gelb getönter Sonnenbrille und schwarzem Hut an einem Keyboard. Um ihn versammelt sind Schüler der vierten Klassen. „In unsrer Klasse gibt es Kinder, huhihu, zweiundzwanzig Stück, huhihu,“ schallt es durch die Tür. Die Schüler üben noch einmal kräftig ihr Lied. Es ist die Generalprobe vor ihrem großen Auftritt. Die Aufregung ist den Schülern ein wenig anzumerken – gleich ist es so weit und sie sind live zu hören in der Radiosendung Lilipuz. Denn der bunt gekleidete Herr ist kein anderer als der lustige und überaus musikalische Professor Hans Hinrich Plem und das Keyboard ist sein legendäres Plempotron XM.

In den Klassenräumen in der Nähe rauchen währenddessen die Köpfe. Eine andere Schülergruppe brütet konzentriert über ihren Texten. Sie haben gerade die Themen ausgewählt, über die sie in den Nachrichten berichten möchten. Eine Meldung darüber, dass Kinder oft in eine Schule der Schulform gehen, die auch ihre Eltern besucht haben, finden sie besonders interessant. Jetzt überlegen sie, wie sie die Meldungen für Kinder verständlich formulieren können. Sechs von ihnen werden die Nachrichten dann live in der Sendung vortragen.

LILIPUZ macht Schule war am Donnerstag in der Grundschule in Wiehl zu Gast, um mit den Schülern eine Radiosendung zu gestalten. Das wirbelte den Schulalltag ganz schön durcheinander. Fünf Minuten nach zwei ging es los und die Schüler trugen die Nachrichten vor – ganz wie echte Radioprofis.

Dann startete die Musiksendung mit dem chaotischen Professor Plem. „Eins, zwei, viertel vor drei“ zählte er an und das vorher eingeübte „In unserer Klasse gibt es Kinder“ erklang live im Radio. Mutig sangen Emily und Adrian die Strophen – und beim Refrain stiegen ihre Mitschüler dann mit ein. Max und Selina mussten mit dem Lied von Tim Bendzko „Nur noch kurz die Welt retten“ und bekamen donnernden Applaus von ihren Mitschülern. Professor Plem entlockte seinem Plempotron XM alle möglichen Melodien – ob modernes Adventslied, lustiges Kinderlied oder Popsong aus den Lilipuz-Charts. Den Hit „Moves like Jagger“ hatte er für die Kinder kurzerhand in „Adventskalender“ umgetextet. Doch für ein paar Minuten hatte das Plempotron eine Verschnaufpause als Lara, Emily und Janine ihre Querflöten erklingen ließen und im Klassenraum eine weihnachtliche Atmosphäre schufen. „Mensch Klasse, das war ja engelsgleich“ – Insa Backe und Professor Plem waren ganz begeistert von dem musikalischen Talent der Wiehler Schülerinnen. Zuletzt durfte in der Adventszeit natürlich auch ein Weihnachtslied nicht fehlen. „Rudolph The Rednosed Reindeer“ sangen die Schülerinnen und Schüler aus voller Kehle. Sie hatten sichtlich eine Menge Spaß dabei, ihre Lieblingslieder zu singen und die Sendung war viel zu schnell vorbei. Als Andenken an die schöne Sendung bekamen die Klassen zum Abschluss mit eine CD mit ihrer Sendung und Fotos von dem Tag geschenkt.

Auf der Internetseite www.lilipuz.de sind viele Fotos des LILIPUZ-Tages veröffentlicht, auch die Nachrichten der Schülerinnen und Schüler können nachgelesen und –gehört werden.

Blasorchester Siebenbürgen: „Herbstkonzert in eine musikalische Traumwelt“

Mit Märschen, Balladen, Rock, Medleys und Solisten auf Flügelhorn und Altsaxophon entführte das Blasorchester Siebenbürgen mit seinem neuen Dirigenten Johann Salmen beim Herbstkonzert in eine musikalische Traumwelt.

„Ein glückliches Händchen bei der Leitung des Orchesters und viel Spaß bei der Arbeit“ wünschte Jürgen Poschner, Vorsitzender des Blasorchesters, dem neuen Dirigenten, der seit dem 1. September den Taktstock führt und sich erstmalig der Öffentlichkeit mit einem eindrucksvollen Konzert präsentierte.

Die eindrucksvolle Vita, die Poschner vorlas, war Salmen „fast ein wenig peinlich“. Der 1960 in Scharosch an der Großen Kokel geborene Johann Salmen war von 1972 bis 1976 Trompetenschüler am Kronstädter Musiklyzeum „George Dima“. Danach besuchte er bis 1980 das Pädagogische Lyzeum „Josif Vulkan“ in Oradea mit dem Hauptfach Trompete. Er studierte unter anderem an der Uni Köln Schulmusik und Instrumentalpädagogik. Von 1983 bis 1987 leitete er Musikkurse am Mediascher Munizipalkulturhaus, war Mitglied der Musikgruppen „Ariston“ und „Holiday“, gab Konzerte in Siebenbürgen mit dem Kokeltal-Ensemble. An der Musikschule der Beethoven war er von 1991 bis 2010 Trompetenlehrer. Er ist Dozent für Trompete an der Musikschule Bonn, leitet die Posaunenchöre Wirtenbach sowie Mühlen und Drabenderhöhe.

Mit dem Titellied „Musik ist Trumpf“ aus der gleichnamigen ZDf-Sendung die von 1975 bis 1981 mit großem Erfolg lief und deren leicht beschwingte Melodie noch heute zum mitsummen animiert, trafen die Musiker sogleich den Gute-Laune-Nerv des Publikums.

Der „Böhmische Traum“ von Norbert Gülle (arrangiert von Siegfried Rundel) sei laut „You Tube die geilste Polka der Welt“, erklärte Salmen, der selbst durch das Programm führte.

Feinste Dudelsacktöne entlockten die Klarinettisten ihren Instrumenten als Salmen mit „Highland Cathedral“ einen musikalischen Trip in den Norden Schottlands machte. Das Publikum dankte mit begeisterten Pfiffen und Bravorufen.

„Großartig gespielt“, lobte Salmen dann Andreas Bodendorfer, der mit „Mitternachtsblues“, einem Solo für Trompete aus dem Film „Immer wenn der Tag beginnt“ auf seinem Flügelhorn brillierte. Auch Bruder Thomas Bodendorfer erzeugte Gänsehaut, als er auf seinem Altsaxophon gefühlvoll das Lied „My Way“ spielte, das einst von Frank Sinatra so populär gemachte Lied.

Nach dem schmissigen Radetzky-Marsch wechselten die Musiker zur Polka „Rauschende Birken“ von Ernst Mosch und seinen Egerländern. Energie ließen sie ab bei „Faszination Drums“, einem virtuosen Stück für Schlagzeug und Percussion, bei dem Markus Jung auf seinem Schlagzeug in die Vollen ging.

Ein begeistertes Publikum feierte nach dem Konzert den neuen Dirigenten und das Blasorchester mit rhythmischen Beifall und Zugabe Rufen, die gerne gegeben wurden.

Jürgen Poschner dankte eingangs noch den Förderkreismitgliedern für die Unterstützung der Jugendarbeit. Zehn Mädchen und ein Junge zeigten, was sie unter der Leitung von Norbert Miebach gelernt haben und entführten auf Flöte und Klarinette unter anderem in die „Musikfabrik“.

Ursula Schenker

Weihnachtsgottesdienste in Drabenderhöhe und Weiershagen

24. Dezember – Heiligabend
Drabenderhöhe:
16.00 Uhr Christvesper mit Frauenchor in der Kirche
16.00 Uhr Familiengottesdienst im Gemeindehaus
17.00 Uhr Christvesper im Altenheim
18.00 Uhr Christvesper mit MGV in der Kirche
23.00 Uhr Christmette in der Kirche, gestaltet von Jugendlichen unserer GemeindeWeiershagen:
15.30 Uhr Christvesper im Gemeindehaus

25. Dezember – 1. Weihnachtstag
Drabenderhöhe:
10.00 Uhr Gottesdienst – mit dem Kirchenchor, anschl. Abendmahl

26. Dezember – 2. Weihnachtstag – mit dem Singkreis
Weiershagen: 8.45 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Drabenderhöhe: 10.00 Uhr Gottesdienst

Brauchtumsveranstaltung „Puer natus“ am Turm der Erinnerung

Der Adele-Zay-Verein, das „Haus Siebenbürgen Drabenderhöhe – Altenheim und Pflegeheim“, die Heimatortsgemeinschaft Scharosch und die Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen laden ein zur traditionellen Brauchtumsveranstaltung:

„Puer natus“ – „Ein Kind ist uns geboren“ am Freitag, dem 16. Dezember 2011, um 17.00 Uhr im „Robert-Gassner-Hof“, im Hof am Turm der Erinnerung.

Das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe, der Kinderchor, der Honterus-Chor, Sängerinnen und Sänger der Heimatortsgemeinschaft Scharosch werden den Brauch musikalisch mitgestalten.

Die Jugendtanzgruppe wird im Anschluss an die Veranstaltung Glühwein, Hanklich und Schmalzbrote anbieten.