Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Drabenderhöhe: Jahreshauptversammlung

Der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Drabenderhöhe lädt zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ganz herzlich ein. Diese Einladung geht sowohl an die Mitglieder als auch an die Eltern der Kinder, die noch nicht Mitglied sind. Die bislang durchgeführten Projekte dienten vor allem der Förderung der Lesekompetenz durch die Unterstützung der Schulbücherei, der Förderung der Medienkompetenz durch Anschaffung von PCs, der Verbesserung der Bewegung und Motorik der Kinder durch die Anschaffung von Fahrrädern, Durchführung einer Fahrradwerkstatt, Anschaffung der Kletterwand und eines Gitterrollwagens sowie der Gewaltprävention mit dem Projekt „Mut tut gut“.

Die Jahreshauptversammlung findet statt am Montag, den 3. April um 19:30 Uhr im Musikraum der Schule.

Tagesordnung

1. Begrüßung
2. Tätigkeitsbericht
3. Bericht des Schatzmeisters
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstandes
6. Wahl eines Versammlungsleiters
7. Neuwahl des Vorstandes
8. Neuwahl der Kassenprüfer
9. Satzungsänderung bzgl. der Zuwendungsbestätigungen
10. Anträge, Anfragen

„Frühjahrsputz“ in Drabenderhöhe

Die Stadt Wiehl hat auch in diesem Jahr einen Aktionstag „Saubere Landschaft“ am 1. April 2006 festgesetzt. Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wiehl sind aufgerufen, bei der Aktion mitzumachen. Der Heimatverein Drabenderhöhe hat hier am Ort die Organisation übernommen.

Die Helferinnen und Helfer treffen sich am Samstag, dem 1. April 2006, um 9.30 Uhr am Fußballhäuschen, wo die Einteilung erfolgt, große Säcke verteilt werden und die Standorte der Container bekannt gegeben wird.

Im Anschluss an den „Frühjahrsputz“ sind alle fleißigen Helferinnen und Helfer vom Heimatverein zu einem kleinen Imbiss und einem Umtrunk in den Pavillon im Park (Nösnerland) eingeladen.

40 Jahre Siebenbürger Siedlung in Drabenderhöhe

Günter Rauhut schreibt in der Zeitung von Senioren für Senioren 2/2006 (PDF/0,8 MB) zum Thema „40 Jahre Siebenbürger Siedlung in Drabenderhöhe“.

„Ich werde diesen Tag in meinem Leben nie vergessen.“ Das waren die Worte unseres damaligen Bundespräsidenten Carl Carstens am Ende seines Besuches in Drabenderhöhe am 20. August 1980. Er zeigte sich von der Traditions- und Brauchtumspflege der Siebenbürger in ihrer Siedlung und ihren Einrichtungen tief beeindruckt. Gleichzeitig hatte er erkennen dürfen, dass hier die deutschen Bürgerinnen und Bürger aus dem fernen Rumänien gemeinsam mit den Oberbergern ein Musterbeispiel an gelungener Integration abgeliefert hatten.

Unser Bürgermeister, Herr Werner Becker-Blonigen, hat es einige Zeit später mit Bezug auf unsere Siebenbürger so formuliert: „Sie haben gezeigt, wie man sich einbringt in das Gemeinwesen, ohne sich aufzugeben und die 800-jährige Identität als Siebenbürger zu verleugnen.“

Den Besuch des Bundespräsidenten Carl Carstens hatte der Oberbergische Staatssekretär Dr. Horst Waffenschmidt vermittelt. Die späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, Roman Herzog und Johannes Rau sind dem Beispiel ihres Vorgängers gefolgt. Sie haben ebenfalls Drabenderhöhe besucht und sich insbesondere von den Siebenbürger Einrichtungen ein Bild gemacht.

Dass der kürzlich verstorbene Präsident Johannes Rau enge verwandtschaftliche Beziehungen zu Oberberg hatte, sollte erwähnt werden. Festzustellen ist also, dass in Drabenderhöhe der Besuch des jeweiligen Bundespräsidenten zur sehr erfreulichen Tradition geworden ist.

In diesem Jahr 2006 feiern nun die Siebenbürger Sachsen und ihre Siedlung zusammen mit allen alteingesessenen und anderen Drabenderhöher Bürgerinnen und Bürgern ihr 40-jähriges Jubiläum. Am 18. Juni 1966 fand hier ein feierlicher Festakt statt, bei dem über 200 Häuser, öffentliche Gebäude und Einrichtungen eingeweiht wurden. Führende Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Kultur nahmen an der Veranstaltung teil, an ihrer Spitze auf Siebenbürger Seite der mittlerweile legendäre Pfarrlehrer Robert Gassner.

Er war neben einigen anderen die wohl stärkste und einflussreichste Persönlichkeit bei der Realisierung des gesamten Projektes gewesen.

Die Einwohnerzahl von Drabenderhöhe, die noch 1953 wenig über 500 betrug, stieg besonders in den 60er Jahren und in der Folge erheblich. Inzwischen sind hier ca. 4500 Bürgerinnen und Bürger wohnhaft. In insgesamt drei Bauabschnitten wurde das Siedlungsgelände beachtlich erweitert. Viele Spätaussiedler kamen noch hinzu.

Infolge des Sturzes des kommunistischen Staatschefs Ceaucescu kam es Anfang 1990 und in folgenden Jahren zu einer weiteren Auswanderungswelle in Rumänien.

1977 wurden noch 177.000 Deutsche in Siebenbürgen gezählt, 1992 waren es lediglich 41.000.

Die Festveranstaltungen zum oben erwähnten Jubiläum finden an drei Tagen statt und sollen am Jahrestag der Begründung, dem 18. Juni, mit einem umfangreichen Umzug ihren Abschluss finden. Alle örtlichen Vereine, von denen viele auch gerade 40 Jahre alt sind, sind zur aktiven Teilnahme eingeladen. Allein sechs Blaskapellen werden erwartet – zwei davon aus Österreich. Am Wochenende soll in einem Festzelt zünftig gefeiert werden.

Besonderer Bemerkung wert ist sicher, dass in diesem gleichen Jahr unsere Heimatstadt Wiehl ihr 875. Jubiläum feiert. Sie ist fast zur gleichen Zeit begründet worden als im fernen Rumänien die allerersten Siebenbürger Siedlungen entstanden.

Umweltaktion in Dahl

Der Verschönerungsverein Dahl e.V. führt die diesjährliche Umweltaktion am Samstag, 1. April, durch.

Alle Bewohner Dahls, einschließlich Kinder, sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus Dahl. Mitzubringen sind wetterfeste Kleidung, Arbeitshandschuhe und gegebenenfalls ein Handy.

Die Dahler werden sich in mehrer Gruppen aufteilen und die Umwelt in und um Dahl säubern. Für Plastiksäcke ist gesorgt.

Google Earth: Drabenderhöhe jetzt auch hochauflösend

Googles Satellitenkartenbrowser Google Earth hat bislang nur einige deutsche Metropolen hochaufgelöst dargestellt, der Rest Deutschlands erschien grobklötzig. Nach einem Datenupdate erscheint nun fast die ganze Republik hochauflösend. Damit sind jetzt beispielsweise auch fotorealistische „Flüge“ übers Oberbergische möglich.

Höher A-Jugend besuchte die Soccerarena Lohmar

Da lange Zeit ein ordentlicher Trainingsbetrieb durch die Wetterlage nicht gewährleistet war, besuchte die Höher A-Jugend die Soccerarena Lohmar. Da die heiße Phase der Saison bevorsteht, wo wöchentlich zwei Spiele anstehen, wurde die Schlechtwetterzeit genutzt, um auf dem Kunstrasenplatz ein wenig Spaß zu haben. Nach vielen Spielen auf dem edlen Geläuf verließen die Junioren nach zwei Stunden ausgepowert das Feld. Anschließend stärkte man sich noch im Schnellrestaurant für die bevorstehende Heimfahrt.

Ein Abend der Spaß gemacht hat, den Teamgeist gefördert hat und Lust auf die bevorstehende Rückrunde machte, die am Freitag, den 24. März um 19:00 Uhr, auf dem Drabenderhöher Sportplatz gegen den SSV Marienheide weitergeht.

Jungenschaft goes Hollywood

Im Rahmen eines Filmprojektes besuchte die Jungenschaft der Kirchengemeinde Drabenderhöhe ein Filmstudio in Köln-Ossendorf. Empfangen wurden sie von Michael Hahn. Der Filmproduzent aus Köln führte die Jungenschaft durch das Studio und erklärte wie die Dreharbeiten funktionieren und ablaufen. Außerdem beantwortete er viele Fragen, die ihm zum Thema „Film“ und „Wie drehe ich einen Film“ gestellt wurden. Für die Drabenderhöher war dieser Studiobesuch der Start für eine eigene Filmaktion: „Wir drehen den Jungenschaftsfilm!“ Der Film soll in den nächsten Wochen gedreht werden. Mit ein bisschen Glück lädt Michael Hahn die Jungenschaft zu einem echten Dreh nach Köln ein, wo sie als Statisten in einem Film mitspielen dürfen.

Tierische „Frühlingsboten“

Zum Frühlingsanfang wurden diesen Schafen bei Dahl zwar noch keine saftigen Wiesen geboten, aber was noch nicht ist, wird sicher bald werden. Doch viele dieser Schafe werden wohl die saftigen Wiesen nicht mehr erleben, denn bald ist Ostern angesagt, und wie man weiß, sind Osterlämmer eine Delikatesse, auf die viele Fleischfresser nicht verzichten möchten.

Herzlichen Glückwunsch: Katharina Herberth feiert heute 100. Geburtstag

Ein ganz besonderes Fest, den 100. Geburtstag, feiert heute Frau Katharina Herberth im Altenheim „Siebenbürgen“.

Nur wenigen Menschen ist es vergönnt, ein solch hohes Alter zu erreichen, entsprechend groß war auch die Schar derer, die Frau Herberth zum 100. Geburtstag gratulierten.

Der stellvertretende Landrat Gries überbrachte Glückwünsche von Landrat Hagen Jobi. Neben Familie, Freunden und Bekannten waren auch Mitarbeiter des Altenheims, Vertreter der Stadt, der Kirche, des Adele Zay Vereins, der AOK und der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen anwesend.

Katharina Herberth (geborene Frim) wurde 1906 in Weilau/Siebenbürgen geboren, 1924 heiratete sie Johann Herberth. Sie hatten zwei Söhne, einer starb bereits mit eineinhalb Jahren, der andere kam nicht mehr aus dem Krieg zurück.

Im September 1944 flüchtete das Ehepaar nach Österreich, kehrte aber 1945 nach Siebenbürgen zurück.

Nach dem Tod ihres Mannes 1961 schlug sich Katharina Herberth als Tagelöhnerin durch.

1983 kam sie nach Drabenderhöhe, wo Nichte Susanne Kasper und Neffe Hans Frim wohnen. Seit 1996 lebt sie im Altenheim „Siebenbürgen“, wo sie sich sehr wohl fühlt.