Selbstsicherheitstraining für Jungen im Jugendheim Drabenderhöhe

Unter dem Titel „Indianer weinen nicht?!?“ fand im Jugendheim Drabenderhöhe ein zweitägiges Selbstsicherheitstraining für Jungen der vierten und fünften Klasse statt. Gemeinsam mit dem Trainer, Sozialarbeiter Holger Ehrhardt, erarbeiteten die zwölf Teilnehmer allgemeine Regeln, wie sie sich in Zukunft verhalten wollen. In Rollenspielen wurden Konflikte dargestellt und anschließend Lösungen gesucht und gefunden.

Neben diesen eher theoretischen Elementen enthielt der Kurs aber auch viele praktische Teile. So konnten die Jungen beispielsweise mit Stockkampfübungen erfahren, wie wichtig im Leben ein gewisses Rhythmusgefühl ist und wie sehr es auf Teamarbeit ankommt. Immer wieder bekamen sie von Holger Ehrhardt Aufgaben gestellt, die sie nur gemeinsam lösen konnten.

Aber auch Geheimnisse und Gefühle spielten in den zwei Tagen eine große Rolle. So mussten die teilnehmenden Jungen zum Beispiel auf die eigene Körpersprache achten und versuchen, ganz gezielt Gefühle auszudrücken. Alle Elemente wurden in Einzelarbeit, Partnerübungen oder Gruppenrunden besprochen und bearbeitet.

Ziel der beiden Tagen war es, eigene Verhaltensstrategien zu entwickeln, um gar nicht erst in die Opferrolle zu gelangen. Denn eines war allen schnell klar. Jungen, die nach außen hin stark auftreten können und auch deutlich „Nein“ sagen können (und das natürlich, ohne selber gewalttätig zu werden) könne Konflikten und Auseinandersetzungen besser entgegentreten.

Ähnliche Kurse werden im Jugendheim Drabenderhöhe auch im Jahr 2008 wieder angeboten. Interessierte Eltern können sich jetzt schon telefonisch im Jugendheim melden (Tel: 02262-1249). Sie werden dann frühzeitig über neue Termine informiert.

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