Polizei warnt Hundehalter vor Giftködern bei Wellerscheid

Zweimal innerhalb nur einer Woche wurden von Hunden im Bereich des Müchelsbachs südwestlich von Wellerscheid bläulich gefärbte Fleischwurst-Stücke gefressen, die aller Wahrscheinlichkeit nach vergiftet waren. Am 22. November war es ein 54-jähriger Mucher, der seinen Hund, nachdem er gegen 20.30 Uhr ein Wurststück aufgenommen hatte, zum tierärztlichen Notdienst bringen mußte. Am gestrigen Mittwoch gegen 10 Uhr bemerkte eine 47-jährige Frau mehrere bläuliche Wurststücke auf dem gleichen Feldweg. Auch ihr Hund hatte von dem Fleisch gekostet und erkrankte lebensgefährlich. Er wurde in eine Tierklinik gebracht.

Die Frau, die die restlichen Fleischstücke einsammelte, informierte die Polizei, die ein Strafverfahren gegen Unbekannt einleitete. Das Ordnungsamt der Gemeinde informierte alle registrierten Hundehalter des Ortes, Mitarbeiter des Bauhofs suchten die Gegend nach möglichen weiteren Giftködern ab. Die sichergestellten Wurststücke wurden dem Staatlichen Veterinär-Untersuchungsamt in Krefeld zur Analyse der Inhaltsstoffe überstellt. Nach unbestätigten Informationen hat einer der beiden betroffenen Hunde die Vergiftung nicht überlebt. Spaziergängern im Bereich Wellerscheid, Oberwahn, Heinenbusch und Oberdorf wird empfohlen, ihre Hunde derzeit nur noch an der Leine auszuführen und auf Verdächtiges zu achten. Sachdienliche Hinweise auf den oder die Verursacher nimmt das Kriminal-Kommissariat Eitorf unter der Rufnummer 02243/943365 entgegen. (Quelle: www.much-heute.de)

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