Hans Otto Tittes: Herbstgedanken

Herbstgedanken
von Hans Otto Tittes

Der eine hat die Bäume gern,
ob grün sie, gelb, ob nah, ob fern.
Im Herbst doch stört ihn ungemein,
behindert gar sein Glücklichsein,
wenn Laub fällt und er muss es kehren.

Doch andere sich drum nicht scheren,
sind Baum und Laub ganz wohlgesinnt.
Sie bauen stets auf – starken Wind,
der, wenn auch noch die Richtung stimmt,
das letzte Blatt – zum Nachbarn nimmt.

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