Kahlhambuche: Arbeiten gehen mit kleiner Verzögerung voran

Noch in diesem Jahr sollen auf dem Gelände am Drabenderhöher Ortseingang drei neue Einkaufsmärkte entstehen (Lidl, Schlecker, Kik).


An dieser Stelle soll ein Kühlhaus entstehen – Foto: Christian Melzer

Zu einer Verzögerung der Bauarbeiten kam es nun, weil eine Baufirma im Begriff war, ein Kühlhaus zu errichten, das nicht den genehmigten Baugrenzen entspricht. Die Stadt Wiehl musste daraufhin einen Teilbereich der Großbaustelle Kahlhambuche vorerst stilllegen. Nun muss erstmal der Bebauungsplan angepasst werden, bevor es an dieser Stelle weiter gehen kann. Investor Winfried Röllinghoff geht aber laut OVZ davon aus, dass die Verzögerung kompensiert werden kann. Die Tiefbauarbeiten zum Bau des Kreisverkehrs und die Kanalarbeiten gehen hingegen gut voran.

Rasmus live in der artfarm

Am Freitag, 1. April, spielt in der Zeit von 20 bis 23 Uhr der Kölner Sänger und Songwriter Rasmus in der artfarm.

Er arbeitet zur Zeit an seiner CD und verfeinert seine Songs in der artfarm.

Sein Repertoire umfasst auch sehr gefühlvolle Interpretationen von Pop und Rock Klassikern und aktuelleren Songs.

Insgesamt bietet Rasmus einen authentischen Abend für junge und alte Freunde der Live-Musik.

Das artfarm-Team würde sich über viele Besucher freuen.

Gegenseitige Besuche stärken das Verhältnis zwischen Jung und Alt

Nach einem langen Winter war es endlich so weit. Die Kinder freuten sich auf den Besuch der Bewohner aus dem Altenheim. Das Thema „Senioren“ wurde mit den Kindern im Kindergarten kürzlich besprochen. Gemeinsam haben wir geübt, was für den Zusammenhalt der Gesellschaft wichtig ist: Fürsorge, Verantwortung, Bindung.

Die Idee, dass nicht nur die Kinder die Bewohner im Altenheim besuchen, sondern auch umgekehrt fanden die Kinder besonders gut. Denn das Leben wird somit gegenseitig bereichert. Gemeinschaftsprogramme wie Blumen pflanzen, Lieder singen oder Geschichten erzählen sorgen für den intensiven Kontakt.

Es war dem Team des Adele Zay Kindergartens wichtig, für eine gute Atmosphäre zu sorgen die anregend wirkte und die möglichst normal war. Dazu haben die Kinder in jedem Fall beigetragen. Nach einer herzlichen Begrüßung wurde erst einmal ein Rundgang durch den Kindergarten gemacht. Die Kinder stellten schnell fest, dass die alten Leute viel mehr Platz brauchen als sie selber.

In der Bienen Gruppe wurde Geburtstag gefeiert, spontan stimmten die Senioren mit ein und sangen mit den Kindern gemeinsam ein schönes Ständchen. In der Käfer Gruppe wurde zusammen ein Gebet vor dem gemeinsamen Frühstück ausgesprochen.

Danach konnten die Bewohner, im Mehrzweckraum, an einer schön gedeckten Kaffeetafel Platz nehmen und den noch warmen Kuchen als auch Kaffee oder Tee genießen.

Dann sangen die Kinder den Bewohnern ein Kinderlied vor. Anschließend klangen in dem Raum die Stimmen, von Jung und Alt bei dem bekannten Lied: „Alle Vögel sind schon da.“

Die Kinder profitieren von den Kontakten, sie merken dass, die Senioren viel Zeit haben. Zudem bekommen sie ein Bild davon, wie sich Menschen im Laufe der Zeit verändern und wie man mit alten Menschen umgehen muss.

Die Kinder erlebten bewusst, dass ein älterer Mensch nicht mehr so beweglich ist und dass man die älteren Menschen sehr achten soll. Sie stellten sich schnell darauf ein, sie rutschten näher an sie ran, sie waren ruhig und ausgeglichen und gegenüber den älteren Menschen sehr hilfsbereit. Die Heimbewohner hatten Spaß daran, sich mit den Kindern zu unterhalten. Die Geschichten die sie erzählten, erinnerten sie an frühere Zeiten mit Freunden und der Familie.

Die Kinder sind mit ihrer Unbekümmertheit für viele Senioren wie eine Batterie des Lebens. Es ist immer wieder wunderbar mit anzusehen, wie es Kindern gelingt, ein Lächeln in die Gesichter der Senioren zu zaubern. Zum Abschluss schenkte jedes Kind den Besuchern zum Abschied ein selbst gebasteltes Frühlingsfensterbild, damit die Senioren noch eine schöne Erinnerung an diesen gelungenen Vormittag mitnehmen konnten.

Das Team des Adele Zay Kindergartens

Das Deutsche Sportabzeichen hat Tradition im BV 09 Drabenderhöhe e. V.

Im vergangenen Jahr erfreute sich die Sportabzeichen-Prüfung in Drabenderhöhe großer Beliebtheit. Der BV 09 rief alle Interessierten auf und sie kamen in gewohnt großen Scharen. Die erfolgreiche langjährige Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaftsgrundschule und Sportverein trägt ihre Früchte.


Foto: Christian Melzer

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 86 Prüfungen wurden im Jahr 2010 erfolgreich absolviert. Die Grundschüler erhielten ihre Urkunden und Deutschen Sportabzeichen bereits am 14. Juli 2010 im Rahmen ihrer Verabschiedung von der GGS. Die Abteilung Leichtathletik des BV 09 überreichte am 11. März 2011 in der Turnhalle Drabenderhöhe vor zahlreichen Gästen das Deutsche Sportabzeichen 2010.

Jutta Dahlke, Abteilungsleiterin und stellvertretende Vereinsvorsitzende, bedankte sich bei allen Sportlern des Vereins und lobte den Zusammenhalt im Verein. So kam es zum Treffen vieler aktiver Mitglieder der Abteilungen Jazz, Volleyball, Turnen, Jugendfußball, Badminton und Leichtathletik im Rahmen der feierlichen Übergabe der Sportabzeichen.

Ganz besonders bedankten sich die Organisatoren bei der Schulleitung der GGS Drabenderhöhe und ihren Lehrkräften. Für 2011 wünscht der Verein allen Schülern und Sportlern viel Erfolg und freut sich auf mehr interessierte Erwachsene, deren Begeisterung für das Deutsche Sportabzeichen bereits geweckt werden konnte.

Hans Otto Tittes: Charakterunterschied

Hans Otto Tittes Dass der Mensch die einzige Spezies auf der Erde ist, die an dem Ast sägt, auf dem sie sitzt, soll heißen, dabei ist, sich selbst zu vernichten (siehe Entsorgung der Brennstäbe, Tschernobyl, Fukushima etc.), und dass die Affen unsere nächsten Verwandten sind, ist bekannt. In der Richtung hat der Drabenderhöher Autor Hans Otto Tittes folgende Verse geschrieben, die, auch wenn sie humorvoll enden, einen dennoch nachdenklich und ernst stimmen:

Charakterunterschied
von Hans Otto Tittes

Seit Darwin liest man’s schwarz auf weiß,
dass wir, die Menschen, und die Affen
verwandt sind und das heißt, etwa
aus gleicher Erbsubstanz erschaffen.

Die Charaktere allerdings
von beiden auseinander klaffen,
und drum ist das Verwandtsein schon
recht peinlich – und zwar für die Affen!

Homburgische Handball-Grundschulmeisterschaft: Zweiter Platz für Drabenderhöhe

Bei der vierten Homburgischen Handball-Grundschulmeisterschaft in Wiehl belegte die Schulmannschaft der GGS Drabenderhöhe wieder einen hervorragenden zweiten Platz.


Foto: Christian Melzer

Nach der erneuten Auftaktniederlage gegen Bielstein (3:7) folgten zwei souveräne Siege gegen Marienberghausen (9:3) und gegen Nümbrecht/Grötzenberg (7:1), sodass am Ende der Vorrunde ein Punkte-verhältnis von 4:2 und ein Torverhältnis von 19:11 Tore auf der Habenseite stand. Im abschließenden Endspiel Erster gegen Zweiter der Vorrunde, musste die Mannschaft erneut gegen Bielstein antreten, dieses Spiel war bis zur letzten Sekunde spannend und wurde nur knapp, nach einem tollen Spiel, mit 1:2 verloren. Diese sehr gute Leistung der Mannschaft ist bemerkenswert, da „nur“ ein Schüler aus der Schulmannschaft im Handballverein aktiv ist. Die zweite Schulmannschaft bestritt zwei Einlagespiele gegen Loope. Dabei konnte die Mannschaft gegen Loope 1 mit 5:0 und gegen Loope 2 mit 10:2 gewinnen. Für die tolle Unterstützung bedanken wir uns bei Herrn Lück und den mitgereisten Eltern.

Tabelle:
1. Bielstein, 29:11 Tore, 6 Punkte
2. Drabenderhöhe, 19:11 Tore, 4 Punkte
3. Nümbrecht/Grötzenberg, 12:19 Tore, 2 Punkte
4. Marienberghausen, 7:26 Tore, 0 Punkte

Eine Bilderserie finden Sie hier…

The Black Cat Combo rockte die artfarm

Nicht nur das Wetter spielte bei der Öffnung der artfarm mit, auch die beiden angereisten Bands sowie ca. 120 Besucher waren restlos begeistert.


Fotos: Christian Melzer

Der Nachmittag begann mit einem Sektempfang und der Ausstellungseröffnung des artfarm Shops mit Arbeiten von Anna Rothmann und der ungarischen Künstlerin Marta Gabulya. Anna Rothmann präsentierte erstmalig ihre eigens entworfenen Unikate (Ketten, Handtaschen und Skulpturen) die ab sofort einen eigenen Platz in der artfarm haben. Marta Gabulya, die in Kanada Ihr Kunststudium absolvierte und bereits Ausstellungen in Paris, Toronto, Budapest, Prag, Sofia bestritten hat, zeigte ebenfalls Arbeiten aus Ton. Der artfarm Shop kann jederzeit während den Öffnungszeiten von Interessenten besucht werden.


The Bobnics

Abends wurden dann die Lederjacken übergestreift und die Haare hochtoupiert. Draußen wurde es immer kälter und in der artfarm immer heißer. Die beiden Bands The Bobnics (aus Hamburg) und The Black Cat Combo (aus Gummersbach) wechselten sich mit ihren Sets ab und brachten die Stimmung immer mehr auf den Siedepunkt. Das beide Bands auf den Bass verzichteten fiel nicht weiter auf – im Gegenteil: The Bobnics drückten mit Ihren zwei Gitarren und dem Schlagzeug den Zuschauern den Rockabilly in die Gehörgänge und hatten nach anfänglichen Soundproblemen das Publikum im Griff. Der norddeutsche 70er Jahre Garagestyle und Bluesrock war eine neue Erfahrung für die artfarm Besucher und das Versprechen wiederzukommen zeigte auch, dass sich die 3 Jungs mit Ihrem Team in der artfarm wohl gefühlt haben.

The Black Cat Combo war wohl die Überraschungsband des Abends. Mit einer außergewöhnlichen Besetzung (Schlagzeug, Piano und Posaune) haben die drei Gummersbacher auch den letzten Zuschauer gepackt. Außergewöhnliche Arrangements, eigene Kompositionen sowie ein absolut eingespieltes Team hätten vermuten lassen, dass auf der Bühne „alte Hasen“ stehen, die bereits seit Jahrzehnten miteinander Musik machen.


The Black Cat Combo

Die Bühnenpräsenz war durch und durch aufeinander abgestimmt. Die Haare so wild wie die Musik, die Instrumente so einzigartig wie die Stimme des Sängers. Apropos Sänger: Wurde Tom Waits irgendwann einmal in Gummersbach gesehen und hat einen unehelichen Sohn hinterlassen? Der Pianist und Sänger Cat Lee King überzeugte dermaßen mit seiner Reibeisen Stimme das Publikum: einzigartig und gefühlte 40 Jahre Erfahrung. Lugo Zinsky (an der Posaune) und Bama J. Baumfeld (am Schlagzeug) rundeten dieses Bild ab. Wenn man jetzt noch weiß, dass diese Jungs unter 20 Jahre alt sind, war deren Auftritt in der artfarm ein absoluter Rohdiamant. Der Black Cat Combo kann man nur eine erfolgreiche Zukunft wünschen und vor allem robuste Instrumente. Diese wurden mehrfach als Turngeräte missbraucht, was allerdings ebenfalls ein Highlight der Show war.

Eine Bilderserie finden Sie hier…

„The Bobnics“ und „The Black Cat Combo“ in der artfarm

Am 19. März um 15 Uhr öffnet die artfarm wieder ihre Türen. Im neuen Artfarm-Shop stellt u. a. die Künstlerin Anna Rothmann aus.


The Bobnics

Ab 20:30 Uhr ist Scrape, Rockabilly, Blues und Garagerock angesagt. Zwei Bands sind zu Gast. The Black Cat Combo aus Gummersbach und The Bobnics aus Hamburg. Der Eintritt ist frei.


The Black Cat Combo

Das artfarm-Team würde sich über viele Besucher freuen.