Gemüsegartenuhr für die DRK-Kita „Adele Zay“

Im Rahmen des von der Bergischen Agentur für Kulturlandschaft initiierten Projektes „Mehr Natur für Kinderorte – Erziehende stärken“ legten Eltern, Erzieherinnen der DRK-Kita „Adele Zay“ in Drabenderhöhe und die Firma Schemmel Garten- und Landschaftspflege ein besonderes Gemüsebeet („Gemüsegartenuhr“) für die Kinder an.

Dank der finanziellen Förderung durch die Deutsche Postcode Lotterie kann die Bergische Agentur für Kulturlandschaft (BAK) Workshops für Erziehende anbieten, in dessen Rahmen Ideen für ein naturnahes und gesundes Lebensumfeld in der Kindertagesstätte entwickelt werden. Dieses Angebot wurde von der Kita mit Begeisterung aufgegriffen. Gemeinsam mit der Unterstützung der BAK und Irmgard Kutsch (Naturpädagogin und Initiatorin des Projektes) wurde eine Maßnahme auf dem Kita-Außengelände umgesetzt, die den Kindern im Alltag mehr „Naturerleben“ ermöglicht. So entsteht ein lebendiges und vielseitiges Lebensumfeld, wo Kinder sich körperlich, seelisch und geistig mit der Natur entwickeln. „Er-leben und Be-greifen sind Grundvoraussetzungen des Verstehens und somit auch der Entfaltung der Selbstwirksamkeit. Alle Erfahrungen des Kindes, die im Zusammenhang mit der Natur und Umwelt stehen, werden es für sein gesamtes weiteres Leben prägen“, erläutert Irmgard Kutsch. Sie unterstützt das Projekt durch ihre langjährige Erfahrung in der Natur-Kinder-Garten Werkstatt sowie durch ehrenamtliche Tätigkeit. Sechs weitere Kitas im Oberbergischen Kreis machen sich im Rahmen der Förderung auf den Weg den Kindern mehr Natur im Alltag der Kita zu ermöglichen.

Fotos: Christian Melzer

Die sogenannte Gemüsegartenuhr, ein Gemüse-Rundbeet bestehend aus 12 Beetabschnitten, hat die Bergischen Agentur für Kulturlandschaft im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit Irmgard Kutsch und mit Zeichnungen und fachlicher Unterstützung von Marianne Frielingsdorf von der Bergischen Gartenarche speziell für die Verwendung in Kitas und Schulen entwickelt. Dank des Sponsorings von Herrn Martin Klein, Geschäftsführer der Firma BOT Rohstoffe GmbH konnte die Gemüsegartenuhr auch in DIN A3-Format gedruckt und an Schulen und Kitas verteilt werden.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern, der Erzieherinnen und Kita-Leitung Hanni Widmann sowie vor allem Andreas Schemmel, der den Bau der Gemüsegartenuhr übernahm, wurden im April und Mai die Beetstücke mit Kompost befüllt, eingesät und nach den Eisheiligen bepflanzt. Nun können die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen in dem neuen Gemüsebeet gärtnern, ernten und vor allem naschen. Sie erlernen, wie die Gemüsepflanzen heranwachsen und was sie dafür brauchen, ebenso wird die Ernte direkt in der Kita-Küche verarbeitet und kommt frisch auf den Tisch. Ein wirkliches „Er-leben und Be-greifen“ für die Jüngsten unter uns!

Ebenfalls Kooperationspartner und Unterstützer ist das Bildungsbüro des Oberbergischen Kreises.

Erziehende, die die Gemüsegartenuhr kennenlernen möchten, haben die Möglichkeit dazu am 23. Juni 2022 im Rahmen der Workshop-Reihe „Voneinander lernen – miteinander tun“ des Netzwerkes „Mehr Natur fürKinderorte“.

Infos und Anmeldung 02293-901527 oder info@agentur-kulturlandschaft.de.

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