„Puer natus“ – Siebenbürgischer Weihnachtsbrauch in Drabenderhöhe

Der Adele-Zay-Verein, das Altenheim Siebenbürgen, die Kreisgruppe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen Drabenderhöhe und die Heimatortsgemeinschaft Scharosch laden am Freitag, dem 14. Dezember 2007, um 17.00 Uhr ein.

Im „Robert-Gassner-Hof“, im Innenhof des Altenheimes, wird wie in den vergangenen Jahren „Puer natus“ – „Ein Kind ist uns geboren“ aufgeführt.

Das Blasorchester Siebenbürgen, Sängerinnen und Sänger des Honterus-Chores und der Heimatortsgemeinschaft Scharosch werden den Brauch gestalten.

„Puer natus“ ist ein Brauchtum, das in abgewandelter Form in mehreren Gemeinden Siebenbürgens zur Weihnachtszeit gepflegt wurde. Der Weihnachtsbrauch aus der Gemeinde Scharosch a.d. Kokel soll in Drabenderhöhe zur Tradition werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit bei Glühwein und Schmalzbroten gemütlich beieinander zu stehen. Der Gewinn geht zur Förderung der Jugendtanzgruppe Drabenderhöhe.

Bitte Taschenlampen mitbringen, damit die Liedtexte mitgesungen werden können.

Honterus-Chor: Konzert mit vorweihnachtlicher Musik

Bereits zum 40. Mal findet in diesem Jahr ein Konzert des Honterus-Chores mit vorweihnachtlicher Musik in der Evangelischen Kirche Drabenderhöhe statt.

Interessierte sind am Sonntag, den 16. Dezember, um 17:00 Uhr herzlich zu dem Konzert eingeladen.

Ausführende:
Honterus-Chor
Jugend-Chor, Drabenderhöhe
Christian Orben, Orgel und Cembalo
Britta Eisgeth, Gesang
Conny Melzer, Querflöte
Mathias Wagner, Violine
Tobias Gubesch, Violine
Regine Melzer, Cello

Leitung:
Regine Melzer
Heidrun Niedtfeld

Der Honterus-Chor freut sich über Ihren Besuch.

Spenden zur Deckung der Unkosten werden erbeten!

Engelwerkstatt im Jugendheim

Zum ersten generationsübergreifenden Kunstprojekt trafen sich 17 Menschen im Alter von 7 bis 71 Jahre im Jugendheim Drabenderhöhe.

Unter der Anleitung der Künstlerin Ursula Groten setzten Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Acrylfarben, Glitzer, besonderen Stoffen und Borden ihre persönlichen Gedanken zum Thema Engel um. Eine Teilnehmerin hatte schon 30 Jahre nicht mehr gemalt, andere wagten heute zum ersten Mal den Umgang mit Farben und Leinwand.

Das Ergebnis sind märchenhaft schöne Bilder, die durch die Einmaligkeit der einzelnen Künstler/innen geprägt sind. Die kulinarischen Bedürfnisse wurden beim gemeinsamen Mittagessen in der festlich geschmückten Teestube zufrieden gestellt. Zum Abschluss stellte die buntgemischte Künstlergruppe ihre Werke den Familienmitgliedern und Freunden vor. Hierzu gab es heißen Kakao und einen köstlichen Engel aus Hefeteig.

Martina Kalkum, ihr Kollege Holger Erhardt, sowie der Zivildienstleistende Henner Rosenkranz wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Möge ihr guter Engel sie auch im neuen Jahr begleiten und beschützen!

Der ganz normale Wahnsinn

Ein Dienstagnachmittag im Jugendheim Drabenderhöhe. Es duftet nach Vanille und Zimt. Gewaschene Kinderhände bereiten große Mengen an Teig vor. Heute werden Plätzchen für den Glühweinkeller der Stadt Wiehl gebacken.

Die 10 Kinder der Hausaufgabebetreuung räumen ihre Schulutensilien beiseite und beginnen mit dem Ausrollen des Teiges.

Zwischenzeitlich ist der Bus der Hugo-Kückelhausschule eingetroffen. Es werden Sterne und Herzen ausgestochen, aufs Backblech gelegt und in den Ofen geschoben. Nun sind auch 20 Mädchen, die an unseren Tanzkursen teilnehmen, sowie weitere Jugendliche und junge Erwachsene erschienen.

Zwischendurch werden Gespräche geführt, 25 Bleche Plätzchen gebacken, Bewerbungen geschrieben, Streit geschlichtet, gelacht, geschimpft, Räume auf und zu geschlossen, gespielt, telefoniert, Elterngespräche geführt, Sozialstunden begleitet, gekehrt, getröstet, geputzt, gemeinsam Aktionen geplant und natürlich genascht! Die Teestube scheint aus allen Nähten zu platzen. Gegen 21 Uhr schauen noch ehemalige Besucherinnen vorbei.

Ein lebendiger, arbeitsreicher und schöner Tag neigt sich dem Ende zu. Wir stellen überrascht fest, dass wir im Trubel die Zeit aus den Augen verloren hatten: Heute schließt das Jugendheim erst um 22 Uhr.