Charline Fischer hat sich für die Dance4Fans Europameisterschaft in München qualifiziert


Charline Fischer, schon bald Dance4Fans-Europameisterin?

In der Stadthalle Gummersbach trainierte die Drabenderhöherin mit anderen Kindern während der Herbstferien unter der Leitung von Dance4Fans-Instructor und Trainer Andre Kasel. „Wir sind mit dem Training und dem Ehrgeiz der Kinder sehr zufrieden“ sagt Kasel. Ob die harten Trainingsstunden auch zu einem Europameister-Titel führen werden, entscheidet sich am 23. November. Charline Fischer musste besonders hart trainieren, denn zusätzlich zu zwei Formationsauftritten hat sie sich auch noch als Solo-Tänzerin qualifiziert. Viel Glück Charline, Drabenderhöhe drückt dir die Daumen!

Die Kirchengemeinde Drabenderhöhe in Zahlen

Der überwiegende Teil der Evangelischen Kirchengemeinde Drabenderhöhe liegt im mehrheitlich protestantisch geprägten Stadtgebiet Wiehl. Ein Teil gehört zur katholisch geprägten Kommunal-Gemeinde Much. Von den zwei Pfarrern (1,75 Stellen) werden 4381 evangelisch eingetragene Mitglieder, davon ca. 250 in konfessionsverbindenden Ehen, und 283 Personen aus diesen Familien ohne Angaben von Religionszugehörigkeit, in 2496 Haushalten betreut. Im statistischen Jahresmittel werden 52 Personen getauft, 16 Paare getraut und 88 Mitglieder beerdigt. Den durchschnittlich 2 Aufnahmen stehen 16 Austritte gegenüber. Von den 4381 evangelisch eingetragenen Mitgliedern (2031 männlich / 2350 weiblich) sind:


Geleitet wird die Gemeinde durch das Presbyterium, bestehend aus 10 Presbytern, 2 Mitarbeiterpresbytern und 2 Pfarrern. (Quelle: Pfarrblatt)

Folge-Kurs für Bauernmalerei mit dem Thema: „Der Lebensbaum“

Waltraud Fleischer, die Frauen- und Kulturreferentin der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen (Landesgruppe NRW), hatte zu einem Folgekurs für Bauernmalerei nach Drabenderhöhe eingeladen. Am Freitag, um 15.30 Uhr, trafen sich 8 Teilnehmerinnen und 1 Teilnehmer, um sich bei einem gemütlichen Begrüßungskaffee auf die erwarteten Arbeiten einzustimmen. Der selbstverständlich selbst gebackene Kuchen war überreichlich und schmeckte uns vorzüglich, sodass die Rezepte dazu erbeten wurden.

Anschließend führte uns Hans Orendi, unser Fachmann für Bauernmalerei, in die Thematik ein. Von alters her ist der Baum Lebenspartner des Menschen .Er diente als Versteck, Wohnung, Fluchtpunkt, Zauberkraft, Nahrungsquelle, aber auch der Gesundheits- und Heilkunst.

„Die Welt ist ein Baum“ war die Vorstellung in der germanischen Mythologie. Von unten aus der Wurzel steigt er auf in höhere Sphären. Er steht in den drei Ebenen des Lebens, in den drei Stockwerken der Welt. Mit den Wurzeln ist er der Erde verhaftet, saugt Wasser aus ihr und treibt es in die Höhe, Mineralien nimmt er auf und verwandelt sie in Nahrung. Mit seinem Stamm bewohnt er die Endlichkeit der Welt. Mit seiner Krone berührt er den Himmel, zieht den Segen zu sich herunter, der den Stamm entlang bis zu den Wurzeln fließt.

Eine enge magische Verbindung verknüpft Mensch und Baum. Volksbrauchtum und auch das Volksmärchen wissen davon. Im Siebenbürgischen Märchen „Der Wunderbaum“ muss der Held drei Höhen im Baum überwinden, um geläutert sein Ziel zu erreichen. Das Erklettern des Weltenbaumes und des Glasberges ist auch ein Bild für den langen und mühevollen Weg des Menschen, bis er Weisheit und Liebe erfährt.

In der Bauernmalerei wird im Stammbaum der Kreis des Lebens und Wachsens eines Menschen sinnbildlich dargestellt. Aus der Liebe (Herz, Vase, Kelch, Wurzel) entwickelt sich der Stamm, die Lebensachse, es folgen beiderseits Blumen und Ranken. In Symbolen und Symmetrien erscheinen Blätter für das Männliche und Blumen für das Weibliche. In reichlich verzierter Blüten- oder Früchteornamentik gipfelt die Spitze des Lebens- oder Stammbaumes.

Nach diesen sehr interessanten Informationen begannen wir selbst einen Stammbaum zu entwerfen. Vorher musste aber das Brett erst mit grobem, dann mit feinem Schleifpapier vorbereitet und farbig grundiert werden. Pinselstrichübungen, Farbenmischen und verschiedene Maltechniken gehörten ebenfalls zur Vorbereitung.

Am Samstagmorgen ging es mit großem Eifer weiter. Wir entwarfen und verwarfen Musterbäume, ehe wir mit der Motivübertragung auf Holz und dann mit dem Malen beginnen konnten. Hans Orendi ermunterte und begleitete uns mit gutem Zuspruch. Unser Lehrmeister hielt uns immer wieder dazu an, die alten Muster nicht zu vergessen und die Ornamente aus dem Formenschatz der überlieferten siebenbürgischen Schreinermalerei lebendig zu erhalten.

Unterbrochen wurde die geschäftige Stille durch die Einladung zum selbstgefertigten Zwiebelkuchen von Waltraud Fleischer. Auch später, bei dem guten Kuchen und Abendbrot, gab es eine fröhliche und muntere Unterhaltung. Mit Stolz nahmen wir nicht nur unsere eigenen Arbeiten mit nach Hause, sondern auch das erworbene Wissen über den Lebensbaum. Mit dem Wunsch mehr über Lebensbäume zu erfahren, verabschiedeten wir uns voneinander.

Allen, die zum Gelingen dieses künstlerischen Wochenendes beigetragen haben, spreche ich im Namen aller einen herzlichen Dank aus, besonders Waltraud Fleischer, die mit guter Vorbereitung diese Tagung möglich gemacht hat.

Gaststätte Gambrinus erstrahlt in neuem Glanz

Heller und gemütlicher sind die Räume der Gaststätte Gambrinus am Siebenbürgerplatz geworden. Nach dem Umbau ist die Gaststätte, die auch einen Pizza-Service betreibt, nun wieder montags bis samstags 11:30 bis 1:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zwischen 16:00 und 1.00 Uhr geöffnet. Wer einen Blick in die Räume der renovierte Gaststätte werfen möchte, kann das nun auch auf der Homepage tun.

Wintereinbruch in Drabenderhöhe

Eisig kalt war es heute. Als Krönung fielen dann die ersten Schneeflocken des kommenden Winters vom Himmel. Mitten im Oktober! Lange schon hat es einen solch frühen Wintereinbruch nicht mehr gegeben. Erleben wir nun nach dem Super-Sommer einen Super-Winter mit viel Schnee?

Auf jeden Fall sollte man sein Auto so schnell wie möglich mit Winterreifen ausstatten und in den kommenden Monaten vorsichtiger fahren, denn der Bremsweg auf eisglatten Fahrbahnen hat es in sich: Bei 30 km/h beträgt er 43 Meter, im Vergleich zu sechs Metern auf trockenem Asphalt. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h verlängert sich der Bremsweg bei Glatteis auf 120 Meter, bei 100 km/h fast auf 500 Meter!