Interview- und Porträt-Portal

Seit Mitte Februar 2005 präsentiert die Internet-Plattform SiebenbuergeR.de ein zusätzliches Informationsangebot: das Interview- und Porträt-Portal. Den Besucher erwartet eine umfangreiche Sammlung von Interviews und Porträts, die in den vergangenen vier Jahren in der Siebenbürgischen Zeitung bzw. in dem monatlich erscheinenden Newsletter von SiebenbuergeR.de veröffentlicht wurden. Das Interview- und Porträt-Portal soll künftig kontinuierlich erweitert werden. Das Portal bietet eine beachtliche Fülle an wissenswerten Informationen und Hintergründen zu politischer Prominenz, Vertretern aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft und verdienten Persönlichkeiten aus dem Verbandsleben. Auch einige Drabenderhöher sind mit einem Porträt oder Interview vertreten.

Charline Fischer holt Bronzemedaille und qualifiziert sich für DM in Hamburg

Am 19. Februar startete die Drabenderhöher Dance4Fans-Tänzerin Charline Fischer erstmals in der Kategorie Solo Juniors (12-16 Jahren) in Troisdorf. Ihr Vater Hans Fischer schildert den dramatischen Verlauf des Wettbewerbs: „Eigenartiger Weise ist diese Kategorie immer mit einem ‚Hammerfeld‘ besetzt. Auch dieses Mal waren es 160 Tänzerinnen und Tänzer. Charline hatte sich keine große Hoffnung gemacht, da eine sehr starke Konkurrenz am Start war, wollte aber nicht direkt nach der ersten Runde rausfliegen. So kam sie dann recht enttäuscht nach der ersten Runde von der Bühne, da sie der Meinung war, sie hätte sich an 2 Stellen vertanzt. Doch es war nicht so, und es ging von Runde zu Runde weiter, wobei Sie mit jeder Runde immer mehr ‚aufdrehte‘. Als dann das Halbfinale erreicht war, konnte sie es nicht glauben unter den letzten 20 zu sein. Und als die Startnummern der Finalteilnehmer bekannt gegeben wurden, und Ihre Nummer mit dabei war, flossen die ersten Tränen. Im Finale hat Sie dann noch mal (5 Mal insgesamt) ‚Power‘ gegeben und der Siegerehrung entgegengefiebert. Bei der Siegerehrung wurden die Plätze 1 bis 8 namentlich genannt und sie wartete immer auf ihren Namen, der dann mit dem dritten Platz/Bronzemedaille genannt wurde. Da konnte sie die Tränen nicht mehr zurückhalten, denn sie hatte sich damit auch die direkte Fahrkarte zu DM in Hamburg am 19. März geholt. Mit den ‚Little Devils‘ ist Sie ja bereits für Hamburg qualifiziert, und jetzt auch als Solo-Tänzerin, vielleicht drückt ihr der ein oder andere ‚Höher‘ am 19. März die Daumen.“

OA: Volksbank-Urgestein Kurt Uwe Disselhoff nimmt nach 42 Jahre Abschied

Kurt Uwe Disselhoff, Bankkaufmann der Volksbank Oberberg in der Geschäftsstelle Drabenderhöhe, geht am kommenden Montag nach über 42 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand.

Der am 6. Februar 1946 in Drabenderhöhe geborene Disselhoff begann 1962 seine Ausbildung bei der damals noch eigenständigen Drabenderhöher Bank und wurde nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss in das Angestelltenverhältnis mit Schwerpunkt Anlageberatung übernommen.

1970 übernahm Kurt Uwe Disselhoff die Leitung der Anlageberatung und wurde Vertreter des Geschäftsführers. 1985 fusionierten die beiden Raiffeisenbanken in Drabenderhöhe und Bielstein zur neuen Raiffeisenbank Wiehl eG. Disselhoff wurde stellvertretender Geschäftsstellenleiter. Über die vielen Jahre hindurch wurde er durch seine Kompetenz und Kundenbeliebtheit eine Institution in Drabenderhöhe. Hierzu beigetragen hat auch sein ehrenamtliches Engagement im Ort. mehr… (Oberberg-Aktuell)

ADAC Nordrhein Gala: Leon Pfälzer wurde geehrt

Am 8. Januar fand im Kölner Tanzbrunnen die Galaveranstaltung des ADAC Nordrhein statt.

Dort wurden die erfolgreichen Motorsportler aus der Saison 2004 geehrt.

Der siebenjährige Leon Pfälzer erhielt dort eine Auszeichnung für seinen 3. Platz im Deutschen-Pocketbike-Nachwuchs-Cup. Der silberne Teller wurde ihm von Max Deubel überreicht.

Dass er mit seinem Pocketbike durch die Zuschauer zur Bühne fahren durfte, um dort den Gewinnern des 24-Stunden Rennens die Pokale zu überreichen, war für ihn ein weiteres persönliches Highlight des Abends.

Dieses Jahr wird Leon im Deutschen-Pocketbike-Nachwuchs-Cup und bei der UEM-Pocketbike-Europameisterschaft an den Start gehen.

Gewaltpräventionskurse „Mut tut gut“ für Drabenderhöher Grundschüler

Der Weg zur und von der Schule ist in den letzten fünfzehn Jahren infolge der gestiegenen Jugendkriminalität, insbesondere was die Beschaffung von Betäubungsmittel und der Anwendung von Gewalt angeht, mit Gefahren verbunden. Um die Schüler auf ihrem zukünftigen Weg besser schützen zu können, hatte der Förderverein der Grundschule Drabenderhöhe zu einem Elterninformationsabend geladen. Als Referent konnte der Mitarbeiter des Jugendamtes Drabenderhöhe Herr Holger Ehrhardt gewonnen werden.

Nachdem der Vorsitzende des Fördervereins Lothar Klein in die Thematik eingeführt hatte, stellte Holger Ehrhardt das Projekt „Mut tut gut“ vor. Zweck dieses Kurses ist, die Kinder davor zu schützen, Opfer von Gewalttaten zu werden. Hierbei sollen die Kinder die eigenen Stärken und Schwächen kennenlernen. Ihnen wird beigebracht, wie man sich in kritischen Situationen zu verhalten hat. Dazu gehört auch, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren. Es werden Konfliktbewältigungsstrategien entwickelt. Der Kurs findet an zwei Tagen statt. Die Schulleiterin Frau Fleischer, der Förderverein und Herr Ehrhardt sprachen sich dafür aus, diese Kurse ausserhalb der Schulzeit im Jugendheim Freitagnachmittags und Samstags durchzuführen. Das Interesse bei den erschienenen Eltern war groß. An dem Abend waren die Anmeldungen so zahlreich, dass bereits zwei Kurse vorbereitet werden können. Diese werden aller Voraussicht nach im Laufe des nächsten Schulhalbjahres stattfinden. Der Förderverein wird in der Schule eine Liste aushängen, auf der die Eltern weitere interessierte Kinder eintragen können.

Der Förderverein sieht in diesen Kursen auf lange Sicht eine nachhaltige Ergänzung des normalen Schulunterrichts, die zur festen Einrichtung für die Grundschüler werden sollte. Das „Nein“-Sagen zu Gewalt und Drogen muss im Grundschulalter gelernt werden. Konfliktstrategien erst im Jugendalter zu erlernen ist für viele zu spät. Gewaltpräventation setzt schon da ein, wo das Phänomen „Gewalt“ noch nicht sichtbar ist.

Text: Lothar Klein