Kunstrasenprojekt: „Unsere Kinder sollen es besser haben“

Der Drabenderhöher Rechtsanwalt Lothar Klein tritt mit Vehemenz für die Verwirklichung des Kunstrasenprojekts ein. Hier ein Auszug aus seinem Appell an die Drabenderhöher Bürger:

„Zielgruppe des Projekts sind in erster Linie die Kinder. Wir Erwachsenen, die wir früher selbst einmal aktiv waren, wissen, wie unangenehm es insbesondere bei regnerischem Wetter sein kann, auf einem Aschenplatz zu spielen. Wir haben uns früher so oft gewünscht, einmal auf einem schönen Grün antreten zu dürfen. Dieser Wunsch blieb den meisten von uns verwehrt. Unsere Kinder sollen es besser haben! Schaut man sich in den Nachbargemeinden um, bleibt nicht verborgen, dass immer mehr Vereine ihren Aschenplatz durch einen Kunstrasenplatz ersetzen. Weitere Vereine haben mit den Planungen begonnen. Wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben. Wenn die umliegenden Vereine fast alle über einen Kunstrasenplatz verfügen, wird man uns in Drabenderhöhe den Vorwurf machen, nichts getan zu haben. Dann wird in Drabenderhöhe kein Fußball mehr – jedenfalls nicht mehr auf dem jetzigen Niveau – gespielt. Die Welt ist mobil geworden; auch die Kinder wandern dann ab. Dem Verein ist bekannt, dass wir dieses Projekt, weil es viel Geld kostet und ein hohes Ziel darstellt, nicht allein schultern können. Das Projekt kann nur gelingen, wenn uns der ganze Ort Drabenderhöhe hierbei unterstützt. Mit anderen Worten: Das Projekt Kunstrasen ist ein Projekt des ganzen Ortes. Liebe Höher, zeigt dass der Teamgeist wirklich im Ort ist. Unterstützt uns bei diesem Projekt, wo immer es möglich ist. Wir benötigen Multiplikatoren. Tragt unser Projekt und die Bitte um Hilfe in Eure Umwelt. Wir brauchen eine verschworene Dorfgemeinschaft, die zusammenhält und zu dem Projekt steht. Nur dann kann es gelingen!“

Marvin Koppe gewinnt bei einem Preisausschreiben einen kompletten Trikotsatz für die D-Jugend

Dem Spieler Marvin Koppe, der seit seiner Bambini-Zeit in Drabenderhöhe kickt und in der nächsten Saison für die D-Jugend auflaufen wird, ist es durch Teilnahme an einem Preisausschreiben gelungen, einen kompletten Trikotsatz für seine Mannschaft zu gewinnen. Für ihn war es eine Selbstverständlichkeit diesen Preis an seine Kameraden weiter zu geben. Jugendleiter Günter Baier dankte ihm dafür ganz herzlich.

Jugendfußball: Viele Änderungen in der Trainer- und Betreuersituation

Das Thema Kunstrasen beschäftigt den Vorstand der Jugendfußballabteilung sehr und nimmt viel Zeit in Anspruch. Hinzu kommen die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2009. Trotzdem wird aber auch noch, und das sehr erfolgreich, Fußball gespielt. Die Jugendfußball-Mannschaften können auf eine gelungene Saison 2007/2008 zurück blicken. Neben den guten Leistungen aller Jugendmannschaften, muss das Abschneiden der D-Junioren mit den Trainern V. Hoffmann und P. Baier besonders hervorgehoben werden. Die Mannschaft gewann jedes ihrer Meisterschaftsspiele und blieb dabei ohne Gegentor. Mit 48 Punkten, bei einem Torverhältnis von 54:0, sicherte sich die D-Jugend souverän den Staffelsieg.

Nicht alle Jugendtrainer können ihre Arbeit in der kommenden Saison fortsetzen. Volker Hofmann ist als Leiter der Seniorenfußballer über Maßen belastet, das gleiche gilt für seinen sportlichen Leiter, Patrick Baier. Peter Koppe, Oliver Jobi und Frank Hemmers müssen aus beruflichen Gründen kürzer treten, bei Achim Kemmerle waren es private Gründe. Der Vorstand der Jugendfußballabteilung bedankte sich herzlich bei den Trainern und hofft, dass sie bald wieder das Trainerteam verstärken können.

Die Abgänge waren nur sehr schwer zu kompensieren, jedoch konnte schließlich wieder ein kompetentes Team zusammengestellt werden.

Die Trainer und Betreuersituation stellt sich – auf die einzelnen Mannschaften und die kommende Saison 2008/2009 bezogen – wie folgt dar:

A-Jugend:
Edgar Wörmke
Daniel Noß
Otto Geilenberg

C-Jugend:
Thomas Tröster
Klaus Hann
Günter Baier

D-Jugend:
David Svimbersky
Werner Fisi
Thorsten Brink

E1-Jugend:
Kamal Hmamouchi
Yannick Scheip

E2-Jugend:
Egon Kraus
Nils-Christian Sträßer

F1-Jugend:
Piri Gouranis
Dieter Menning
Frank Buchmüller

Bambini:
Achim Schuster

Torwart-Trainer:
Thomas Drotleff

Der Vorstand der Jugendfußballabteilung schaut erwartungsvoll auf die kommende Saison und hofft, dass es viele erfreuliche Erlebnisse mit sich bringen wird.

100. Wiehler Baby 2008: Filip Auner aus Drabenderhöhe

Im Januar diesen Jahres startete die Stadt Wiehl den Baby-Begrüßungsservice „Willkommen in Wiehl“. Inzwischen wurde bereits 100 Familien das Begrüßungspaket der Stadt Wiehl bei einem Besuch durch die Familienhebamme Claudia Donner überreicht.


Von links: Familienhebamme Claudia Donner, Bürgermeister Werner Becker-Blonigen, Familie Auner – Foto: Christian Herse

Einen besonderen Besuch empfing am 29. Juli Familie Auner aus Drabenderhöhe. Anlässlich des 100. Besuchs des Baby-Begrüßungsservice gratulierten Bürgermeister Becker-Blonigen, die stellvertretende Jugendamtsleiterin Frau Loidl und die Familienhebamme den Eltern und hießen den kleinen Filip Auner in Wiehl willkommen.

Als 100. Familie bekam Familie Auner nicht nur das üblicherweise von der Familienhebamme überreichte Begrüßungspaket sondern auch weitere Geschenke, zumal an diesem Tage sowohl der Familienvater als auch eins der drei Geschwister von Neuankömmling Filip Geburtstag hatte.

Am runden Familientisch wurde dann bei Kaffe und Gebäck über die Situation von Familien in der heutigen Zeit, deren Bedürfnisse und Nöte gesprochen und welche Unterstützung seitens der Stadt nötig und möglich sind. Dabei fanden die bisherigen Maßnahmen der Stadt Wiehl zur Schaffung familienfreundlicher Strukturen positiven Anklang, wie beispielsweise die Einrichtung des Familienbüros, der Familienpass und besonders der Baby-Begrüßungs-Service mit seiner Beratung und dem Infopaket.

In dem Infopaket, das Familienhebamme Claudia Donner überreichte, finden sich neben einigen Broschüren und Adressen unter anderem auch ein Schlafsack, eine „Sparsocke“ oder ein Schlabberlätzchen, gesponsert von ortsansässigen Unternehmen. Als besonders hilfreich wurde nicht nur von Familie Auner, sondern auch von allen bisher besuchten Familien, das von der Stadt Wiehl erstellte Elternhandbuch bewertet.