Die Welt ist voll Musik

„Die Welt ist voll Musik“ – unter diesem Motto fand am 15.06.2008 das Jahreskonzert des Frauenchores Drabenderhöhe unter der Leitung von Regine Melzer im evangelischen Gemeindehaus statt.


Frauenchor Drabenderhöhe

Im Wechselspiel mit dem Harfenensemble „Rhein-Sieg“ unter der Leitung von Carola Pinder, die mit 5 Harfen und einer Flötistin angereist waren, bekamen die interessierten Zuhörer eine breite Palette von Liedern und Musikstücken geboten.

Sabine Breuer als erste Vorsitzende führte souverän durchs Programm, zu jedem Lied wusste sie eine Kleinigkeit zu berichten.

Zunächst startete der Frauenchor mit einigen altbekannten Volksweisen, darunter als Besonderheit den „Sommarpsalm“, (schwedisches Chorwerk von Waldemar Ahlén), jedoch in deutscher Sprache vorgetragen. „Zur Sommerzeit“, „Hase und Jäger“, „Storch und Frosch“ und das „Tanzlied“ stimmten ebenfalls sommerlich ein.

So richtig rund, mit flottem Tempo trugen die Sängerinnen „Nkosi sikelel‘ iAfrika“ (eine Hymne der schwarzen Bevölkerung in Süd-Afrika zur Amtseinführung von Nelson Mandela) in afrikanischer Sprache vor, ebenso die englischen Stücke „Down by the Riverside“ und als Zugabe „The lion sleeps tonight“ mit hervorragenden Solo-Stimmen des ersten Soprans. Lenny Melzer begleitete diese rhythmischen Lieder mit dem Cajon, einem holzkastenähnlichen Schlaginstrument.Aber auch um Träumen und Verweilen gab es etwas, das ruhige und feierliche Stück „Zeit ist ein Geschenk“, Satz M. Bühler.


Harfenensemble Rhein-Sieg

Das Harfenensemble Rhein-Sieg begeisterte das Publikum in besonderer Weise. Mit ihren Musikstücken „Habanera“ (trad. Kuba), „Multiple 12“ (Wim Mertens), „Andante“ (A. Vivaldi) oder „Chaconne“ (J. Clarke) trugen sie zum guten Gelingen des Konzertes bei.

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Viele Besucher und Sonnenschein beim 1. Kronenfest in Drabenderhöhe

Am 15. Juni 2008 wurde bei strahlendem Sonnenschein und mit zahlreichen Besuchern das erste Kronenfest in Drabenderhöhe gefeiert.

https://vimeo.com/1179809

Das Kronenfest war in vielen Gemeinden Siebenbürgens beheimatet und wurde von der Jugend gestaltet. Geprägt wurde dieses schöne Brauchtumsfest durch eine mit Laub und Blumen geschmückte Krone, die auf einem Baumstamm befestigt wird. Der „Jungaltknecht“ musste die Krone emporklettern und oben unter der Krone seine Kronenrede halten. Das Fest fand zum Peter- und Paulstag zur Zeit der Erntevorbereitungen statt.

Mitwirkende: Honterus-Chor, Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe, Kinder- und Jugendtanzgruppe Drabenderhöhe, Tanzgruppe Köln und Tanzgruppe Setterich.

Einen Bericht von Rainer Lehni finden Sie in der Siebenbürgischen Zeitung.

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Wiehler Stadträte besuchten Siebenbürgen

Eine kleine Reisegruppe aus Wiehler Ratsvertretern hatte sich vor einigen Wochen aufgemacht, die ehemalige Heimat der Siebenbürger-Sachsen aus Drabenderhöhe kennen zu lernen.


Enni und Harald Janesch

Die Drabenderhöherin Enni Janesch, Ratsmitglied des Wiehler Stadtrates und Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, hatte die Siebenbürgenreise zusammen mit ihrem Gatten Harald Janesch, Vorsitzender der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbands der Siebenbürger Sachsen, organisiert.

Einige Ratsvertreterinnen und Ratsvertreter mit Partnerinnen und Partnern waren gerne der Aufforderung gefolgt, an der Reise teilzunehmen. Es sollte ein einmaliges Erlebnis werden.

Einen ausführlichen Bericht und eine Bilderserie finden Sie hier…

Literaturkreis Drabenderhöhe: Mihai Eminescu

Am 26. Juni, um 16 Uhr, trifft sich im evangelischen Gemeindehaus der Literaturkreis Drabenderhöhe. Thema: „Mihai Eminescu – Leben und Werk“ (Auszüge aus dem Gedicht „Luceafarul“ [Abendstern] in deutscher Übersetzung). Die Referentin ist Anne Reindt.

„Mihai Eminescu (1850-1889) gilt als der bedeutendste rumänische Dichter des 19. Jahrhunderts. Seine formbewußte Liebeslyrik fasziniert durch Sprachmagie und Wohllaut, seine originellen Episteln bestechen durch sarkastischen Witz. Aus der Sprache des Bauernvolks erwachsen, förderte Eminescus Poesie mit ihrem alle Quellen ausschöpfenden Wortschatz, ihren syntaktischen Wagnissen und ihrer Ausgewogenheit archaischer und moderner Elemente die Entwicklung des Rumänischen zur Hochsprache. Die von Weltschmerz und spätromantischer Melancholie geprägte Dichtung Eminescus, dessen tragische Existenz symbolisch für jene seines Volkes gedeutet wurde, besitzt über die nationale Bedeutung hinaus den Rang von Weltliteratur.“ (Zitat Perlentaucher)

Zurück zum alten Namen: Emil-Koch-Platz heißt wieder Alter Schulplatz

Wie zu erwarten war (siehe Artikel vom 29.05.2008), hat der Wiehler Stadtrat die Namensgebung für den alten Schulplatz in Drabenderhöhe wieder aufgehoben. Der Beschluss zur Rücknahme fiel einstimmig.


Das Emil-Koch-Straßenschild wurde bereits entfernt

Der Rat versagte sich eine Debatte über die missglückte Namensgebung, weil, so Bürgermeister Becker-Blonigen, den Lebensweg von Koch heute zu bewerten und dabei Gerechtigkeit zu üben schwer fallen würde und weil es „fast unmöglich erscheint, über Koch öffentlich zu diskutieren, ohne ihm oder seinen Angehörigen zu schaden.“