MGV Drabenderhöhe: Oktoberfest mit Blasmusik aus Setterich

Am 4. Oktober hat der MGV im Hermann-Oberth-Haus, Drabenderhöhe, sein traditionelles Oktoberfest gefeiert. Zum 2tem Mal verzichten die Sänger auf den samstäglichen Tanzabend und konzentrieren alle Kräfte auf den Frühschoppen am Sonntag.

Die Blasmusikkapelle Siebenbürgen-Setterich e.V. sorgten in diesem Jahr für die gute musikalische Unterhaltung.

Beim diesjährigen „Maßkrugschieben“ sowie beim „Olympischen Dreikampf“ stellten diverse Gruppen ihr Können unter Beweis. Für beide Wettbewerbe gab es Preise. Den „Olympischen Dreikampf“ gewannen vier Musiker aus Setterich, das „Maßkrugschieben konnte nach 2maligem Stechen Thorsten Wirths für sich entscheiden.

Was wäre eine Oktoberfest ohne Haxen und Weißwurst. Neben bayerischen Spezialitäten gab es allerdings auch heimische Gerichte. Am Nachmittag konnte man bei Musik und Tanz die Kaffeetafel geniessen. Auch für unsere Jüngsten hielten wir wieder eine Kinderbelustigung bereit.

Erntedankfest mit einem Erntepaar aus Stroh

Am Fuße der evangelischen Kirche Drabenderhöhe begrüßten Annette Müller und Ulrich Frommold am Sonntag die Besucher, die dem Umzug zum 52. Erntedankfest beiwohnen wollten. Das waren diesmal nicht ganz so viele wie letztes Jahr.


Erntepaar aus Stroh – Foto: Christian Melzer

Da am Sonntag auch der Tag des offenen Denkmals gefeiert wurde, verwies man auf den von den Kindergartenkindern geschmückten Altar in der Kirche, der tagsüber besichtigt werden konnte. Am Vormittag wurde in der Kirche der Erntegottesdienst diesmal mit zahlreichen ehemaligen Erntepaaren gefeiert.

Dieses Jahr lief für den Ernteverein vieles schief und es stand auch erstmals kein Erntepaar zur Verfügung. Annette Müller erläuterte, dass der Ernteverein diesmal mit vielen Schwierigkeiten fertig werden musste und einige Dinge nun beim nächsten „großen Tisch“ geklärt werden müssen.


Videos: Günther Melzer

Ganz ohne Erntepaar ging es dann doch nicht, die Nachbarschaft Löherhof präsentierte kurzerhand ein Erntepaar aus Stroh.

„Bio-Gemüse zum kleinen Preis, zieht man im Garten nur mit Schweiß!“ wußte die Dorfgemeinschaft Brächen zu berichten.

Alle Drabenderhöher Kindergartenkinder und Schulkinder liefen wieder in dem Festumzug mit. Die Musikkapelle Heddingshausen sorgte diesmal als einzige Blaskapelle für handgemachte Musik während des Umzuges.

Das Weinland/Kokeltal empfahl einen Krug mit Gerstensaft als Kraftspender: „Nach Erntetagen schöpfet Kraft, aus einem Krug mit Gerstensaft. Hopfen und Malz, Gott erhalts.“ Hillerscheid hingegen gab sich schon mit Wasser zufrieden: „Ohne Wasser kein Leben“.

Die Feuerwehr präsentierte eine alte Handspritze, die von Hans-Paul Krestel restauriert wurde. Die Nachbarschaft Niederhof/Hahn zeigte ein Wetterhäuschen: „Der Himmel schenkt uns seinen Segen, mal mit Sonne, mal mit Regen“.

„Streuobstwiesen liebe Leut‘ erfreuen Mensch und Tier noch heut'“ hieß es auf dem Biesengarten/Altdorf-Wagen.

Auch die Dorfgemeinschaft Scheidt thematisierte das fehlende Erntepaar: „Sind wir auch diesmal ohne Erntepaar, war es ein gutes Erntejahr“.

Auf dem Wagen der Kronstädter Gasse wurden kräftig Weintrauben gepresst: „Des Sommers große Nässe, brachte Segen für die Presse“.

Dass es ohne Fleiß keinen Preis gibt, weiß auch die Drabenderhöher Dorfjugend: „Kütt d’r Buur em Fröhjohr nit us dem Bett, wird die Ernte gar nit fett“.

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Mehr als 800 Gäste beim 2. Open-Air-Western-BBQ

Samstag, 8. August, kurz nach 11:00 Uhr: Die Crew von Rolf Lang war noch voll in der Vorbereitung zum zweiten Western-BBQ, da setzte plötzlich Regen ein. Man hatte sich darauf vorbereitet und alle Sitzgelegenheiten waren in diesem Jahr überdacht. Trotzdem sah man plötzlich viele besorgte Gesichter.

Die Sonne wollte in diesem Jahr das Western-BBQ nicht besuchen, aber pünktlich zum Start war es dann wenigstens wieder trocken.

Fotos: Harald Schottner

Kurz vor 14:00 Uhr kamen die ersten Quadfahrer in der Alten Kölner Straße an. Letztendlich wurden über 70 Quads rund um die Dorfschänke gezählt. Fahrer und Beifahrer der vierrädrigen Vehikel sorgten dann auch gleich für die erste, lange Schlange am Grill.

Der Nachwuchs konnte dann auch schon mal richtig Quadfahren üben. Eine Kinderquadbahn war aufgebaut worden und die Kleinen, ausgestattet mit Helm und gut instruiert von erfahrenen Quadfahrern gaben richtig Gas.

Alle hatten sich schon riesig auf die XXXL Burger gefreut, die Rolf zwischenzeitlich in ganz Deutschland bekannt gemacht hatten.

Bereits am späten Nachmittag waren alle Sitzplätze belegt und auch die Stehtische waren schnell umringt.

Mehr als 800 Gäste wurden diesmal gezählt. Die Crew um Rolf, immerhin 27 Helferinnen und Helfer vom Kellner bis zum Grillchef hatte bis Mitternacht alle Hände voll zu tun die hungrigen Gäste zu befriedigen.

Diese verputzten mal so ganz locker 250 XXXL-Burger, hundert Kilo Spareribs, 300 Bratwürste und 400 Steaks. Natürlich wurde auch kräftig nachgespült. 1.000 Liter Kölsch, aber auch Wein und das immer beliebter werdende Landbier wurden getrunken. Wasser, Cola und Limonade musste sogar nachgeliefert werden.

Auch das Rahmenprogramm stimmte. Zu einem Western-Barbecue gehört auch die richtige Musik dazu, dafür sorgten die „Buckles and Boots“ aus Frankfurt die mit Stücken von Johnny Cash und Willie Nelson für Begeisterung und Tanzeinlagen der Gäste sorgten.

Um auch dass Outfit der Besucher anzupassen, hatte Rolf noch ein Händler aus Fulda eingeladen. Bei ihm konnte man sich mit einem passenden Stetson-Hut, Westerngürtel oder Indianerschmuck für den Abend ausstaffieren.

Rolf Lang war zufrieden und wird sicherlich auch das 3. BBQ in Angriff nehmen. Denn er fühlt sich auch seinen Stammgästen verpflichtet, die wieder einmal ins Schwärmen gerieten. „Wie damals bei der Höher Kirmes ist jetzt endlich wieder mal was los im Dorf“, konnte man hier und da hören.

Da muss Rolf jetzt schon mit der Planung anfangen, denn es gilt ja nicht nur einfach weiterzumachen. Der Termin für das dritte Western-Barbecue wird dann auch rechtzeitig auf Drabenderhoehe.de bekannt gegeben.

Freuen würde sich Rolf Lang nun, wenn er auch am Samstag, 29. August, viele Gäste in der Dorfschänke begrüßen dürfte. Dann spielen „The Sunset Boppers“ auf. Beginn ist um 20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr. Eintritt 5,- €

Unterstützt wird diese Veranstaltung von der Jägermeister Promotion Tour 2009. Es werden dabei auch kostenlose Kleinigkeiten von Jägermeister verteilt. Um die Dorfschänke herum werden dann Amischlitten der 50er Jahre zu bestaunen sein.

Harald Schottner

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Nicht nur Kneipenblues in der Dorfschänke

Zwei Monate nach der letzten Veranstaltung waren am 25. Juli Dr. Mojo bei Rolf Lang in der Dorfschänke. Die Zweimanncombo aus Remscheid bot ein umfangreiches Repertoire aus Blues, Oldies und Gospels an.

Begeistert lauschten die zahlreichen Besucher der variationsreichen Darstellungen auf der Bluesharp von Klaus Stachhuletz, der zu einem der besten Musikern auf diesem Gerät zählt. Humorvoll konnte Klaus die Gäste auch auf die vorzutragenden Stücke einstimmen, die er in einer kaum nachzuahmenden Art interpretierte.

Bis zur ersten Pause gab es Blues vom allerfeinsten. Danach geschah etwas unerwartetes: Klaus fragte, ob man auch ein paar Oldies vortragen sollte. Dann ging es so richtig ab in der Dorfschänke. Uli Spormann an seiner Halbresonanzgitarre legte richtig los. Black Magic Woman und Oye Como Va von Santana und Proud Mary von CCR rissen die Zuschauer nicht nur mit, nein, beinahe alle versuchten die alten, oft schon vergessenen Texte mitzusingen.

Die Stimmung stieg von Stück zu Stück. Nach der zweiten Pause, es war schon weit nach 22:00 Uhr, startet das Duo erneut mit einer Überraschung und es wurden zur Begeisterung der Anwesenden Stücke wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Veronika, der Lenz ist da“ angeboten. Spaßig dabei, dass Klaus auf einmal eine etwas seltsame, gewellte Blechkrawatte und abwechselnd auch noch Flaschenkorken in den Augen trug.

Kurz vor Mitternacht kehrten die beiden Musiker dann wieder – unter anderem auch mit Stücken von Eric Clapton – zurück zum Blues. Unvergesslich wird wohl die Darbietung des weltberühmten Stücks von Canned Heat „On the road again“ bleiben. Das tolle Bluesharp-Solo von Stachhuletz riss alle von den Sitzen.

Nach mehreren Zugaben und stehend Ovationen verabschiedeten sich die beiden Musiker von ihrem Publikum, es war bereits weit nach Mitternacht.

Drabenderhöher Altenheim: Eingang wird in den „Robert Gassner Hof“ verlegt

Seit vergangenem Frühjahr hat sich im „Haus Siebenbürgen Drabenderhöhe“ manches geändert. Zwar hat das Haus immer noch 128 Heimplätze für alte, kranke oder behinderte Menschen, aber diese sind nun alle unter einem Dach.


Open-Air-Gottesdienst beim Tag der offenen Tür vor dem „Turm der Erinnerung“ – Fotos von Christian Melzer und dem Altenheimteam

Die über vierzig Jahre alten Bungalows haben eine neue Verwendung bekommen und dienen dem sog. „betreuten Wohnen“. Noch sind nicht alle umgebaut, doch ihre Modernisierung ist voll im Gang. Davon konnten sich Besucher am Tag der offenen Tür überzeugen.

Die Verwaltung des Hauses hat sich dementsprechend angepasst. Unter der Leitung von Pfr. a. D. Friedrich Barth, der seit über 20 Jahren mehrere große diakonische Einrichtungen geleitet hat, finden strukturelle und inhaltliche Veränderungen statt. So wird in Kürze der bislang gegenüber dem Evangelischen Kindergarten und dem Hermann Oberth-Haus gelegene Eingang um genau 180 Grad in den sog. „Robert Gassner Hof“ verlegt. Damit wir eine Gefahrenquelle für alte Menschen beseitigt, die nicht mehr unmittelbar in den im Laufe der Jahre stark angewachsenen Straßenverkehr treten, wenn sie das Haus verlassen. Auch werden die zahlreichen Besucher des Hauses auf einem wesentlich erweiterten Parkplatz ihre Fahrzeuge abstellen können. Dadurch wird künftig die Durchfahrt zum Sportplatz und zur Straße „Unterwald“ für Busse und größere Fahrzeuge nicht weiter behindert werden.

Der Tag der offenen Tür wurde mit einem gut besuchten Gottesdienst im Robert Gassner Hof eröffnet. Nach mehreren Regentagen hatte Gott einen wunderschönen blauen Himmel und einen herrlichen Sonnenschein den Veranstaltern und Besuchern beschert.

Nach dem Mittagessen eröffnete der „Adele Zay Kindergarten“ einen festlichen Nachmittag. Es trat die siebenbürgische Jugendtanzgruppe, geleitet von Christa Brandsch-Böhm auf und zur Freude alle spielte und sang das Duo Brenner.

Zahlreiche Kinder erfreuten sich Luftballons zu starten, die auch einen Gewinner eines Abendessens ermitteln sollen. Eine Tombola mit einigen Hundert Gewinnen fand ebenso großen Anklang. Unter Aufsicht durfte der „Turm der Erinnerung“ bestiegen werden, der an diesem Tag eine großartige Weitsicht über das oberbergische Land ermöglichte.

Der Tag der offenen Tür mündete in ein Fest, an dem die letzten Besucher erst bei Einbruch der Dunkelheit den Heimweg antraten. Dem Heimleiter Fritz Barth und seinem fleißigen Team haben zahlreiche Besucher herzlich gedankt.

Der Vorstand des Adele Zay Vereins