Das dreitägige Fest zum Jubiläum stand am Samstag, 27. Juni, zunächst im Zeichen des offiziellen Festakts. Bereits ab 10:00 Uhr wurde zu einem Frühschoppen mit Blasmusik in das Stadtteilhaus geladen.
Was 1966 als Neuanfang für viele Siebenbürger Sachsen begann, ist längst ein fester Teil der Geschichte Wiehls geworden. Beim Festakt wurde der Blick dann nicht nur zurück, sondern auch nach vorne gerichtet. Der Honterus-Chor eröffnete das Programm, zahlreiche Gäste aus Politik, Verband und Gesellschaft würdigten die Entwicklung Drabenderhöhes.

Besonders deutlich wurde an diesem Wochenende auch die internationale Verbundenheit der Siebenbürger Sachsen. Gäste aus den USA und Kanada, der Bürgermeister der Partnerstadt Bistritz, Gabriel Lazany, die Bistritzer Kindergruppe „Vergissmeinnicht“ sowie die portugiesische Folkloregruppe „Entretenga“ machten das Jubiläum zu einem Fest der Völkerfreundschaft.
Anita Gutt, Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, erinnerte an die schwierigen Anfänge und an den berühmten Satz Robert Gassners: „Wir sind daheim.“ Auch Enni Janesch, eine der ersten Siedlerinnen, blickte auf die Aufbauzeit zurück. Aus vielen Menschen aus vielen siebenbürgischen Orten sei in Drabenderhöhe eine neue Gemeinschaft entstanden.
Mit der Siedlung wuchsen auch zahlreiche Vereine und Einrichtungen, die bis heute das kulturelle Leben prägen: die Kreisgruppe, das Blasorchester, der Honterus-Chor, der Frauenverein, die Volkstanzgruppe und das Altenheim. Dass Drabenderhöhe über Jahrzehnte als gelungenes Beispiel für Integration galt, zeigte sich nicht zuletzt daran, dass vier Bundespräsidenten die Siedlung besuchten.
Ein Imbiss und Sektempfang rahmten das Vormittagsprogramm ab. Am Abend fand dann der schon länger ausverkaufte „Jubiläumsball“ mit der Combo Band statt.
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