Gedicht: Birgit Schneider
Weihnacht, Weihnacht überall…
Von drauß‘ vom Walde kamen wir her,
wir müssen euch sagen, es weihnachtet sehr.
All überall auf den Tannenspitzen,
sah man viele fröhliche Sportlerinnen sitzen.
Und droben aus dem Höher Dorfschänken-Tor
rief mit freudiger Stimme unsere Adda hervor:
„Kommt herbei, ihr Jungen und Alten,
lasst uns wieder eine Weihnachtsfeier halten.“
In gemütlicher Runde, genau 51 Frauen an der Zahl,
hatten dann die Qual der Wahl,
zu wählen zwischen Putenbrust oder Schlemmertoast,
egal, lecker war’s, wir stießen an und riefen Prost!
Nach reichlich Gelächter, Unterhaltung und Gedichten,
schon bald wir mussten unsere Uhren sichten,
um noch vor Mitternacht nach Hause zu sputen,
um nicht zu verpassen unser Christkind, das Gute.
Ein frohes Fest und Guten Rutsch ins Neue Jahr
wünschen wir der gesamten BV 09-ner-Schar.


Der Honterus-Chor hatte auch diesmal wieder einem jungen Musiker die Chance gegeben, sein Können in diesem Konzert zu zeigen.
Absolute Höhepunkte waren die gesanglichen Darbietungen der Sopranistin Ulrike Steiner. Sie wurde im ersten Teil des Konzertes von Christian Orben auf der Orgel begleitet und brachte den Zuhörern das „Laudate dominum“ von Claudio Mondeverdi und von Heinrich Schütz „Ich will den Herren loben allezeit“ zu Gehör. Vor allem aber im zweiten Teil des Konzertes, konnte sie ihren geschmeidigen und beweglichen Koloratursopran bei den Werken von Georg Friedrich Händel „Rejoice Greatly“ aber auch bei der Arie: Tu virginum corona / Halleluja aus: Exsultate, jubliate von Wolfgang Amadeus Mozart voll zur Geltung bringen. Auch für Laien waren die Ausschmückungen und Verzierungen der Melodien mit einer Reihe von umspielenden Tönen zu erkennen und zu bestaunen. Am Klavier wurde sie bei diesen schwierigen Vorträgen von ihrem Partner Fabian Leinen gekonnt und subtil begleitet.
Am 17. Dezember fand am Turm der Erinnerung eine siebenbürgisch-sächsische Brauchtumsveranstaltung mit dem Titel „Puer natus“ statt. Das „Puer natus“ ist ein mittelalterlicher lateinischer Wechselgesang zur Geburt Christi zu Weihnachten. Er stammt noch aus katholischer Zeit und wurde in den sächsischen Kirchengemeinden bis in die Gegenwart, d.h. bis zum Exodus 1989/1990 gesungen. Trotz strömendem Regen und klirrender Kälte folgten zahlreiche Besucher der Einladung des