Modell der Heltauer Kirchenburg im Turm der Erinnerung

Für das 40-jährige Jubiläum der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung hat Viktor Gündisch ein Modell der Heltauer Kirchenburg im Maßstab 1 : 100 angefertigt.


Viktor Gündisch mit seinem Modell der Heltauer Kirchenburg

Während der Jubiläumsveranstaltungen werden noch mehrere Kirchenburg-Modelle im Turm der Erinnerung zu besichtigen sein.


NW-Seite der Heltauer Kirchenburg

Die Heltauer Kirchenburg ist eine romanische Basilika aus dem 13. Jahrhundert mit doppeltem Bering, Wehrgang und Wassergraben. Sie wird durch wehrtechnisch ausgebaute Gebäude verstärkt.

Öffnungszeiten der Büchereien in den Sommerferien

In Drabenderhöhe ist die Bücherei in der Zeit vom 4. Juli bis einschließlich 12. Juli geschlossen.

Die Stadtbücherei in Wiehl ist in den Sommerferien vom 23. Juni bis 3. August mittags von 13.00 – 15.00 Uhr geschlossen. Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten.

Die Zweigstelle in Bielstein ist zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Deutsches Rotes Kreuz: Kleine Ortsvereine fusionieren zum größten Ortsverein im Kreis

Am 6. Juni wurde im Drabenderhöher Hermann-Oberth-Haus der Zusammenschluss der vier bisher selbstständigen Ortsvereine des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Drabenderhöhe, Bielstein, Engelskirchen und Nümbrecht einstimmig besiegelt. Der rund 90 Mitglieder zählende neue DRK-Ortsverband Oberberg Südwest ist räumlich nun der größte Ortsverein im gesamten Kreisgebiet.

Der Zusammenschluss war notwendig, weil aus Personalknappheit der Fortbestand der einzelnen Ortsvereine gefährdet war. Zunächst war auch der Ortsverein Wiehl bei den Fusionsgesprächen dabei, aber die Wiehler entschieden sich schließlich dafür, selbstständig zu bleiben.

Neuer erster Vorsitzende wurde der frühere Vorstandschef der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden, Manfred Strathaus, der erst fünf Minuten vor der Gründungsversammlung seine DRK-Mitgliedschaft unterschrieb. Als eine der wichtigsten Aufgaben nannte er die Gewinnung von neuen Mitgliedern.

Drabenderhöher machten mit beim „Tag der Johanniter“ in der Paderborner Innenstadt

In der Paderborner Innenstadt ist ein Arbeitsgerüst zusammengebrochen, einer der abgestürzten Handwerker klagt über Rückenschmerzen und kann sich nicht mehr bewegen. Seinem Kollegen steckt sogar das Stück eines Metallrohrs im Bauch. Einige hundert Meter weiter sind zwei Jungen in der Fußgängerzone gestürzt, einer von ihnen blutet am Kopf, der andere jammert über seinen schmerzenden Arm.


Die Rettungssanitäter Dennis Krieger (l.) und der Drabenderhöher Carsten Barf demonstrieren die Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Zum Glück waren diese und noch einige andere Notfallsituationen nur gestellt: Beim „Tag der Johanniter“ des NRW-Landesverbandes der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) in Paderborn dienten diese Szenen am Samstag, 27. Mai, der Demonstration von Erste-Hilfe-Maßnahmen. An der Veranstaltung nahmen 1200 Haupt- und Ehrenamtler der Johanniter-Unfall-Hilfe aus dem ganzen Bundesland, Johanniterritter und Ordenschwestern sowie sechs Teams der Johanniter aus Polen und ein Team der St. John Ambulance aus Nord-Irland teil. Zu den insgesamt 48 teilnehmenden Erste-Hilfe-Mannschaften gehörte auch ein Wiehler Sanitäter-Team sowie sieben 13- bis 15-Jährige aus der Johanniter-Jugendgruppe Wiehl.


Lena Adomaitis und Kathrin Schinker (r.) bringen eine Trage samt Wasserschüssel über die Hindernisse.

„Wir wollen die Bevölkerung nicht nur von der Leistungsfähigkeit eines modernen Rettungsdienstes überzeugen, sondern auch zum Mitfeiern einladen“, hatte der Landesverband angekündigt, der alle zwei Jahre den „Tag der Johanniter“ durchführt. Die Johanniter waren freitagabends von Landrat und Schirmherr Manfred Müller empfangen worden, am Samstagmorgen gab es einen Gottesdienst in der Paderborner Abdinghofkirche. Bei den Johannitern werde die Sehnsucht nach Leben gestillt, meinte dort JUH-Landesjugendpfarrer Stefan Bergner. „Die Menschen fühlen sich bei uns aufgehoben und angenommen, sei es als Mitglied in unseren Gruppen oder wenn sie durch uns betreut werden.“

An den insgesamt 20 Stationen in der Innenstadt demonstrierten dann auch die Wiehler Johanniter die Erste-Hilfe-Maßnahmen. Madelaine Graef und Jessica Tekert von der Wiehler Jugendgruppe legten dem gestürzten Jungen in der Fußgängerzone einen Kopfverband an und brachten ihn in die stabile Seitenlage. Ihre Gruppenkolleginnen Lena Adomaitis und Kathrin Schinker halfen beim Transport einer Trage über Paletten und Bänke. Dabei achteten sie sorgfältig darauf, dass die mit Wasser gefüllte Schüssel auf der Trage nicht überschwappte.

Nadine Achterberg und Jonas van Treeck kümmerten sich derweil um den vom Gerüst gestürzten Handwerker. Beide machen zurzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Johannitern in Wiehl und sind mittlerweile ausgebildete Rettungssanitäter.

Die Wiehler Rettungssanitäter Dennis Krieger und Carsten Barf führten zuvor unter den Augen vieler Zuschauer die Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Puppe vor. Dennis Krieger feierte übrigens beim „Tag der Johanniter“ am Samstag seinen 22. Geburtstag. Zu seinen ersten Gratulanten gehörte Hans-Peter von Kirchbach, der Präsident der deutschen Johanniter-Unfall-Hilfe.

Lina und Georg Poschner feierten Goldhochzeit

Lina und Georg Poschner leben seit 1966 in der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung in Drabenderhöhe. Die beiden lernten sich 1950 in Herbolzheim kennen und gründeten am 18. Mai 1956 eine Familie, aus der vier Kinder und neun Enkel hervorgehen.

Am Donnerstag, 18. Mai, feierten sie mit der Familie und Freunden im Gemeindehaus in Drabenderhöhe Goldhochzeit. Lina Poschner sang viele Jahre im Drabenderhöher Frauenchor und Georg Poschner musizierte in der Siebenbürger Trachtenkapelle, deren Ehrenvorsitzender er auch heute noch ist. Zu Ihrem Jubiläum brachten Georgs Musikkameraden ihnen einen musikalischen Gruß.