„Jürgen aus Siebenbürgen“ in Drabenderhöher Tonstudio

Nach ihrem Konzert in der „artfarm“ lud Andreas Melzer „Jürgen aus Siebenbürgen“ und die Jungs von der Band „Amazonas-Express“ in sein Drabenderhöher Studio ein. Dort wurden in den frühen Morgenstunden spontan und „just for fun“ einige Lieder eingesungen. Vor allem die wunderschöne Ballade „Immer nur du“ von Jürgen aus Siebenbürgen, sparsam instrumentiert mit Akkordeon und Akustikgitarre, sorgte für so manchen Gänsehautmoment.

Ein weiteres Lied das spontan eingesungen wurde war „Somethin‘ Stupid“, das Jürgen aus Siebenbürgen im Duett mit Jacqueline Melzer sang.

Teufelsküche: Konzert der Pink-Floyd-Tribute-Band „Pink Pulse“

Am 5. November ist die Pink-Floyd-Tribute-Band „Pink Pulse“ zu Gast in der Drabenderhöher Teufelsküche.

Klassiker der verschiedenen Pink Floyd-Epochen, wie „Another Brick in the Wall“, „Shine on you crazy Diamond“ oder „Money“ bilden die Basis des Programms mit dem Pink Pulse sowohl Open-Air-Festivals als auch Clubs und Kneipen rocken.

Die Band arbeitet einerseits möglichst nah am Original, andererseits versucht sie aber auch der musikalischen Hommage an Pink Floyd ihren eigenen Stempel aufzudrücken, zudem wird eine aufwendigen Licht- und Lasershow geboten.

Das Konzert beginnt um 21:00 Uhr, Einlass ist ab 20:00 Uhr. Tickets gibt es unter vorverkauf@die-teufelskueche.de.

„Stuhnd af vum Deasch, hir af ze dränken!“

Bei ihrem Unplugged-Konzert am 7. Oktober 2011 in der „artfarm“ in Drabenderhöhe präsentierten „Jürgen aus Siebenbürgen“ und Amazonas-Express ihr nagelneues Lied in siebenbürgisch-sächsischer Mundart „Stuhnd af vum Deasch, hir af ze dränken!“

Es war die erste öffentliche Aufführung des erst vor wenigen Tagen komponierten Liedes. Bei den Besuchern der artfarm kam das eingängige Lied mit seinem witzigen Text sehr gut an.

Verband der Siebenbürger Sachsen feierte 60jähriges Bestehen: Eindrucksvolle Feier in der Gummersbacher Stadthalle

„Wir sind daheim.“ Unter diesem Motto feierte die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Siebenbürger Sachsen ihr 60jähriges Bestehen in der Gummersbacher Stadthalle. Groß war die Teilnahme der aus allen Landesteilen angereisten Siebenbürger, die zunächst an einem Gottesdienst in der Stadtkirche teilnahmen. Beim anschließenden Festzug zur Stadthalle präsentierten sich Männer, Frauen und Kinder in ihren wunderschönen Trachten. Begleitet wurden sie unter anderem von den Blaskapellen aus Gummersbach, Drabenderhöhe, Herten und Overath.

An der Jubiläumsfeier, die unter der Schirmherrschaft von Hannelore Kraft, NRW-Ministerpräsidentin stand, nahmen zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens teil. Unter ihnen Landrat Hagen Jobi, der rumänische Generalkonsul Dr. Vlad Vasiliu, Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein, sowie Dr. Bernd Fabritius, Bundesvositzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen. Die Festrede hielt Mark Jan Eumann, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien.

„Wir sind daheim“, diese Worte sprach Robert Gassner aus tiefstem Herzen aus, als 1965 die Siebenbürger Sachsen Siedlung in Drabenderhöhe eingeweiht wurde. Dies rief der Landdesvorsitzende Rainer Lehni in Erinnerung, als er die vielen Gäste begrüßte und auf die Entstehung weiterer Siedlungen in NRW einging. An diese Erfolgsgeschichte habe vor 60 Jahren sicherlich niemand gedacht, meinte Lehni. Er betonte, dass sich die Tradition der Siebenbürger gut in die deutsche Kulturlandschaft einfüge. Er sprach die Hoffnung und den Wunsch aus, dass die seit 50 Jahren bestehende Patenschaft des Landes NRW auch weiter Früchte trage. „Es hat geklappt und darauf können alle Stolz sein“, so Landrat Hagen Jobi, der den Siebenbürgern namens des Oberbergischen Kreises Respekt, Dank und Anerkennung für die vorbildliche Integration zollte, wobei der gebürtige Siebenbürger schmunzelnd meinte: „Ich muss aufpassen, dass der siebenbürgische Gaul mit mir nicht durchgeht“.

Die Tradition verpflichte zum Dialog und zum Brückenbau, auch mit den in Siebenbürgen verbliebenen Landsleuten, deren Schicksal weiter zu begleiten sei.

„Menschen erkennen oft erst was Heimat bedeutet, wenn sie die Heimat verloren haben“, sagte Bürgermeister Frank Helmenstein, der namens von Rat und Verwaltung der Stadt Gummersbach zum Jubiläum gratulierte. Halt, Orientierung und Geborgenheit hätten die Siebenbürger gefunden, die vor 45 Jahren ins Oberbergische kamen. „Ich bin siebenbürgisch sozialisiert worden“, resümierte Bodo Löttgen (CDU/MdL) und betonte, dass ihm die Gespräche mit „Freunden in Drabenderhöhe“ viel bedeuten würden. Der Oberbergische Kreis sei geographisches Zentrum der Siebenbürger Sachsen in NRW. „Sie bereichern mit ihrer Musik, Kunst und Tradition unsere Heimat“, so Löttgen.

Als Vertreter der rumänischen Regierung und als Freund der Siebenbürger Sachsen gratulierte der rumänische Generalkonsul Dr. Vlad Vasiliu mit einem „weinenden Auge, weil Sie nach über 800jähriger Geschichte begonnen haben, das Land zu verlassen“. Er bedauere, dass den Minderheiten so viel Leid zugefügt worden sei. Der Verband der Siebenbürger Sachsen stelle den roten Faden in den deutsch-rumänischen Beziehungen dar. Ohne den Einsatz des Verbandes für den Erhalt des siebenbürgischen Kulturguts in Rumänien „wären wir um vieles ärmer“. All das, was das Leben in der alten Heimat ausmachte, werde auch hier gelebt: lebendige Gemeinschaft und Solidarität. Das betonte Dr. Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in seinen Grußworten. Die Siebenbürger seien in NRW bestens integriert. Jetzt gelte es, die eigene Identität an die Kinder weiter zu geben. „Wir Siebenbürger sind deutsch und sollten nicht in Verbindung gebracht werden mit Menschen, denen Sprachen und Sitten fremd sind“, resümierte Fabritius.

Ministerpräsidentin und Schirmherrin Hannelore Kraft ließ Grüße überbringen durch Staatssekretär Marc Jan Eumann. Er bedankte sich dafür, dass „Sie sich so eingebracht haben“. Die Geschichte der Siebenbürger in NRW sei eine Erfolgsgeschichte. Auf der Suche nach einer neuen Heimat, wo alte Bräuche gelebt werden konnten, seien alle schnell heimisch geworden.

Landesfrauenreferentin Karin Roth stellte die Arbeit der Frauen vor, deren Hauptaufgabe die Weitergabe von Kultur und Brauchtum sei. In der Stadthalle konnte man sich an einigen Ständen darüber informieren. Bereichert wurde die Jubiläumsveranstaltung noch durch Lied- und Musikvorträge von Hildegard Bergel-Boettcher und Andrea Gatzke, Conny Melzer und Carmen Daniela sowie vom Festruf der Blaskapellen. Vorführungen der Tanzgruppen sowie das Singspiel von Susanna Kräutner „Ein Jahr im Weinberg“ rundeten den Tag ab. Unter dem Motto „Wir sind daheim“ wurde auch eine Festschrift herausgegeben, die einen Überblick über sechs Jahrzehnte gibt, hunderte von Fotos beinhaltet sowie über Festtrachten, den Bundesverband und die Landesgruppen berichtet. Die Festschrift eignet sich gut als Geschenk. Sie kostet 20 Euro.

Ursula Schenker

Erfolgreiches Reitturnier des 1. Reit- und Fahrvereins Wiehl e. V.

Mit über 250 Nennungen an dem diesjährigen Reitturnier auf der Reitanlage der Pferdepension Scheidt konnte eine sehr gute Bilanz zu den vergangen Jahren gezogen werden. Bei bestem Wetter wurden am Samstag erstmalig die höheren Dressurklassen A und L ausgetragen.

In der A Dressur konnte sich Meike Schellenberg auf Geronimo durchsetzen, die für den Reitverein Homburger Land e. V. startete. Aber auch in den beiden L Dressuren gab es rege Beteiligung. In den Prüfungen sicherten sich Nicole Weidner auf Sterntänzer vom Reitverein RSC Bergische Höhen, sowie Hannah Jonas auf Dandino A vom Reitverein RJV Gut Heiderhof, jeweils den ersten Platz.

Neben den höheren Dressurprüfungen am Samstag wurde am Sonntag auch wieder einiges für den Nachwuchs geboten. Vom einfachen Springreiterwettbewerb bis zur Stilpringprüfung der Klasse E und in der Dressur vom einfachen Reitwettbewerb bis zur Dressurprüfung der Klasse E. Viele dieser Prüfungen bereiten den Einstieg in den Turniersport vor und sind immer ein Zuschauermagnet. Für das leibliche Wohl war wie immer bestens gesorgt.

Einen ganz besonderen Dank spricht der Verein denjenigen Personen und Firmen aus, die durch ihre Sach- und Geldspenden zum Gelingen des diesjährigen Reitturniers beigetragen haben: Fa. Identica – Albert Barutzki GmbH, Overath-Immekeppel / Hans Installation und Heizungsbau GmbH, Wiehl-Drabenderhöhe / Sparkasse der Homburgischen Gemeinden, Wiehl-Drabenderhöhe / Madaus GmbH, Köln / Katrin Kraus Friseursalon, Wiehl / Blumen Dempz, Much / Equiva Reitsport, Gummersbach-Rebbelroth / Udo Landsberg Friseursalon, Gummersbach & Engelskirchen / Tierarztpraxis Dr. med. VET Jürgen Schelz, Much / Metzgerei Steimel, Much / Gaststätte Teufelsküche Rolf Lang, Drabenderhöhe / Volksbank, Wiehl-Drabenderhöhe / Pizzaservice Pan, Drabenderhöhe / Eiscafé Cream, Drabenderhöhe / Schreibwaren Clement, Drabenderhöhe & Much.

Die Ergebnislisten finden Sie auf der Homepage www.reitverein-wiehl.de