Löschgruppe Drabenderhöhe: Neue Einheitsführung

Brandinspektor Andr’e Denni ist aus beruflichen Gründen zum 31.01.2012 und Hauptbrandmeister Steffan Tietze zum 31.12.2011 aus privaten Gründen von ihren Funktionen als Einheitsführer bzw. stellvertretender Einheitsführer der Löschgruppe Drabenderhöhe zurückgetreten.

Zur neuen Einheitsführerin wurde die bisherige Stellvertreterin Brandmeisterin Nicole Migendt, und zu ihren neuen Stellvertretern Oberbrandmeister Dieter Schmitz und Unterbrandmeister Eik Bergerhoff von der Löschgruppe gewählt.

Auf der Jahresdienstbesprechung der LG Drabenderhöhe wurde dieses Ergebnis der Wehrführung vorgeschlagen, so dass alle drei auf der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr der Stadt Wiehl am 22.04.2012 in ihren Ämtern ernannt werden können.


Von links: Oberbrandmeister Dieter Schmitz, Brandmeisterin Nicole Migendt, Unterbrandmeister Eik Bergerhoff

Nicole Migendt ist somit auch die erste Frau, die innerhalb der Feuerwehr der Stadt Wiehl, das Amt des Einheitsführers besetzt.

Die Kameraden der Löschgruppe Drabenderhöhe bedanken sich bei Andrè Denni und Steffan Tietze für ihr Engagement in ihrer Dienstzeit als Einheitsführer.

Löschgruppe Drabenderhöhe: Adele Zay Verein spendet mobilen Rauchverschluss

Über die großzügige Spende des mobilen Rauchverschlusses möchte sich die Löschgruppe Drabenderhöhe bei dem Adele Zay Verein recht herzlich bedanken.

Ein mobiler Rauchverschluss (auch Rauch-, Rauchschutz- oder Brandvorhang genannt) ist ein Mittel der modernen Brandbekämpfung. Er ermöglicht es bei einem Brand in einem Gebäude die Zugangstür zu öffnen und verhindert bzw. reduziert hierbei die Ausbreitung von heißem und giftigem Brandrauch in noch unverrauchte Bereiche.

Der Rauchverschluss besteht aus einem nicht brennbaren Tuch, welches an einem Metallrahmen befestigt ist. Dieser Metallrahmen wird mit einer Spreizstange in einen Türrahmen gespannt und das herabhängende Tuch verschließt die Türöffnung auch dann weitgehend, wenn die dazugehörige Tür geöffnet wird.

BV 09 Drabenderhöhe: KuDra-Cup 2012

Wieder einmal veranstaltet der BV 09 Drabenderhöhe am Freitag, den 29. Juni 2012 mit dem KuDra-Cup eines der größten Turniere für Freizeit- und Betriebsmannschaften des Oberbergischen Kreises. Bei seiner fünften Auflage werden wieder 20 Teams um den Wanderpokal kämpfen. Außerdem erhält die trinkfesteste Mannschaft den Sckluckspechtpokal. Anmeldungen unter: kaibergerhoff@gmx.de oder 0171/5469781.

Adele Zay Kindergarten: „So war es früher zur Zeit der Ritter und Edelfrauen“

Zu dem Projekt „So war es früher zur Zeit der Ritter und Edelfrauen“ wurde im Adele Zay Kindergarten ein großer Thementisch eingerichtet. Die Kinder hatten die Möglichkeit sich viele Utensilien aus früherer Zeit anzuschauen und auch damit zu arbeiten, um zu entdecken, wie mühevoll es früher doch war, bevor z. B. ein Kleidungsstück getragen oder eine Tasse benutzt werden konnte.


Anna Schemmel

Beim Filzen, Weben und auch beim Töpfern haben die Kinder die Atmosphäre sehr genossen. Die Ruhe und Entspanntheit hat sich auf die gesamten Lernfelder übertragen, so dass die Kinder sehr konzentriert gearbeitet haben.

Um die Schafswolle verarbeiten zu können musste zuerst die Wolle gereinigt, getrocknet und gezupft werden, bevor sie dann endlich am Spinnrad oder Spinnständer gesponnen werden konnte. Die Technik des „Spinnens“ demonstrierte Frau Schemmel ganz genau. Die Kleinen und Großen konnten staunen wie einfach das Spinnen doch aussieht. Doch beim Ausprobieren stellten sie schnell fest, dass Übung nötig ist, bevor ein längerer, gleichmäßiger Faden gesponnen werden kann. Trotzdem ist es meist sinnvoll zuerst einmal etwas mit der Handspindel zu üben, um ein Gefühl für das Material zu bekommen. Die Fingerfertigkeit und Koordination beider Hände ist dabei sehr beeindruckend.

Frau Schemmel sprach im Gesprächskreis auch über das Leben von Früher. Dabei haben die Kinder viel Neues erfahren. Unter anderem berichtete sie über die Arbeit und Freizeitgestaltung.

Die Kinder und Erzieherinnen bedankten sich sehr herzlich bei Frau Schemmel für den interessanten Vormittag.

Hanni Widmann

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Lebendiges Denkmal für Adele Zay: Trägerverein des Altenheims Drabenderhöhe wird 50

Am heutigen 10. Februar gedenkt der Vorstand des Trägervereins des Altenheims Drabenderhöhe in der Kapelle des „Hauses Siebenbürgen, Alten- und Pflegeheim“ der Vereinsgründung vor 50 Jahren. Dabei wird auch an Friederike Schiel aus Kronstadt und Therese Jikeli aus Hermannstadt erinnert, die von dem bedeutenden deutschen Pädagogen August Fröbel das Prinzip „Pflege-, Spiel- und Beschäftigungsanstalt“ übernommen sowie seine Methoden zur Erziehung und Förderung von Kleinkindern Mitte des 19. Jahrhunderts aus Gotha und Blankenburg im Harz nach Siebenbürgen gebracht und umgesetzt hatten.


„Turm der Erinnerung“ im Robert-Gassner-Hof des „Hauses Siebenbürgen-Drabenderhöhe, Alten- und Pflegeheim“. Foto: Christian Melzer

Das 50-jährige Bestehen des Hilfsvereins Adele Zay wird am 14. und 15. April 2012 unter der Schirmherrschaft des Landrates Hagen Jobi und unter Beteiligung von Fachreferenten gefeiert. Zur Heimatkirche in Siebenbürgen werden seit Gründung der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung Drabenderhöhe sehr gute Beziehungen gepflegt. In diesem Sinne wird der evangelische Bischof Reinhart Guib aus Hermannstadt die Predigt des Gottesdienstes am 15. April in Drabenderhöhe halten. Interessierte werden schon heute dazu eingeladen.

Der Vorstand des Hilfsvereins lädt alle Vorsitzenden der Heimatortsgemeinschaften, die mit Spenden zur Errichtung des „Turmes der Erinnerung“ beigetragen haben, herzlich ein, an den Feierlichkeiten am 14. und 15. April teilzunehmen.

In der Siebenbürgischen Zeitung schreibt der Vorsitzende des Hilfsvereins, Kurt Franchy, über das Leben von Adele Zay und über die Geschichte des Hilfsvereins.